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 | 05. Oktober 2009 Thomas Weitin: Wahrheit und Gewalt. Der Diskurs der Folter Was wird in welchen institutionellen Zusammenhängen mit der Folter verhandelt und vollzogen? Thomas Weitin geht den historischen Debatten nach, dem Prozess bis zur Abschaffung der Folter als gerichtliche Beweiserzwingung, ihrer Medialisierung wie auch den Auffassungen von Würde und Gewalt.
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 | 12. Oktober 2009 Philippe Despoix: Vom chronofotografischen zum filmischen Gehen. Zur Entdeckung der "Körpertechniken" bei Marcel Mauss Was verbindet fotografische Medien, anthropologische Feldforschung und Geschichtsschreibung, wie wirken sie aufeinander, wo liegt der Konnex. Philippe Despoix' Forschungsarbeit widmet sich den Herausforderungen, die die Fotografie an die moderne Ethnografie und Historiografie stellt.
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 | 13. Oktober 2009 POST 89 LECTURE: Svetlana Boym: Performing History in an Off-Modern Key Svetlana Boym, Professor of Slavic Languages and Literatures and Professor of Comparative Literature at Harvard University, discusses the strategies of performing history and various forms of nostalgia for the future that could have been after 1989.
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 | 15.-16. Oktober 2009 Kapitalismus ohne Bürgerlichkeit? Ökonomie und Lebensführung im 21. Jahrhundert Mit dieser Tagung werden die Tendenzen der kulturellen Entwicklung der Gegenwart angesprochen. Gefragt wird nach den kulturwissenschaftlichen Wissensbeständen der unterschiedlichsten Disziplinen, von der Global Political Economy bis zur Religionswissenschaft.
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 | 19. Oktober 2009 Suzanne Romaine: Where have all the languages gone? Auslöschung der Sprachen und der Verlust von Vielfalt (VORTRAG IN ENGLISCHER SPRACHE) Die biologisch-globale Vielfalt im frühen 21. Jahrhundert erfährt ein Massensterben. Die Überlebenschance der Sprachen ist innerhalb der betroffenen Biodiversitäten eine der geringsten. Das Bild ist erschreckend: Letztendlich wird mindestens die Hälfte unserer Sprachen im folgenden Jahrhundert ausgelöscht sein.
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 | 27. Oktober 2009 POST 89 LECTURE: Dunja Blaževic: Balkans mall Blaževic analyses how after the breakup of Yugoslavia nationalist elites in power in new-born countries began a cleansing operation, one of memory erasing and one of history rewriting. Thus monuments are used in the works of artists as referential material to deconstruct mystifications or reconstruct hidden meanings.
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