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 | 02. März 2009 Marie-Luise Angerer: Die Rückkehr der Fliege. Zur Vision einer Welt ohne den Menschen Marie-Luise Angerer spricht über ein Thema, das tief an das Selbstverständnis des Menschen rührt. In ihrem Vortrag wird es um die Brüchigkeit der Grenzen zwischen Subjekt/Objekt, Mensch/Nichtmensch, Leben/Technik gehen.
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 | 09. März 2009 Heide Volkening: Charakter werden. Robert Musils "Ein Mensch ohne Charakter" und die Arbeitspsychologie Die Arbeit, der ein Mensch nachgeht, ist ein Spiegel seines Charakters. Das ist und war die weitverbreitete Meinung seit dem 18. Jahrhundert. Heide Volkening spricht über die Verbindung zwischen Arbeitswissenschaft, Charakterologie und Literatur im frühen 20. Jahrhundert.
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 | 12.-14. März 2009 Die Verbesserung des Menschen. Politische Anthropologie und neue Biowissenschaften Die hitzigen Debatten um das Klonen von Menschen, Transplantationen oder pränatale Diagnostik zeigen, wie sehr unsere Gesellschaft durch die Fortschritte der Biowissenschaften gefordert ist. In dieser Situation ist die politische Anthropologie aufgerufen einzugreifen. Bei dieser Tagung werden aktuelle und historische Aspekte innerhalb der politischen Anthropologie diskutiert.
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 | 16. März 2009 Mario Wimmer: Das Unbewusste der Archive Mario Wimmer geht in seinem Vortrag einer aufsehenerregenden Episode aus der Welt der Archive nach: der sexuellen Leidenschaft eines Mannes für alte Handschriften. Dieser Fall erlaubt, so Wimmer, unerwartete Einblicke in die Welt der Archive und in das Verhältnis von Menschen und Geschichte.
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 | 23. März 2009 Berthold Molden: Auf der Suche nach dem globalen Gedächtnis. Universalisierung der Holocaust-Erinnerung Berthold Molden thematisiert in seinem Vortrag eine brisante Frage der Geschichtswissenschaft: Ist es möglich, dass sich die Menschen ein gemeinsames, globales Gedächtnis schaffen und welche Kompromisse sind dafür zu schließen?
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 | 25.-27. März 2009 Die vielen Leben der Biographie. Biographie als kulturwissenschaftliches Paradigma Das anhaltende Interesse an der Biographie hat einen einleuchtenden Grund: "Menschen sind in erster Linie an anderen Menschen interessiert. Sie mussten nie davon überzeugt werden, dass der Weg zum Verständnis der Menschheit über den Menschen führt" - so der Biographieforscher John Garraty.
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 | 30. März 2009 Hermann Kappelhoff: Theatrale Verfremdung filmischer Körper. Fassbinders Wendung der brechtschen Schauspielkunst Hermann Kappelhoff sieht das deutsche Kino der 1960er- und 1970er-Jahre wesentlich geprägt von Bertolt Brechts Schauspieltheorie. Am Beispiel der Schauspielkunst in den Filmen Rainer Werner Fassbinders zeigt er, wie sich Brechts Einfluss auswirkt.
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