Anton Pelinka
IFK_Gast des Direktors


Zeitraum des Fellowships:
01. Oktober 2012 bis 31. Januar 2013

Anton Pelinka

PROJEKTTITEL

Die unheilige Allianz. Die rechten und die linken Extremisten gegen Europa



PROJEKTBESCHREIBUNG

Das Projekt will beschreiben, analysieren und erklären, dass der europäische Integrationsprozess in allen europäischen Staaten von einer nicht deklarierten Allianz der extremen (vor allem kommunistischen) Linken und der extremen (nationalistischen, rechtspopulistischen) Rechten bekämpft wird. Es geht um die Untersuchung, ob und inwieweit jenseits taktischer Gemeinsamkeiten sich auch eine grundsätzliche Erklärung für dieses faktische Bündnis von Rechts und Links gegen Europa findet. Die dem gesamten Projekt zugrundeliegende Forschungsfrage ist, ob der aus teilweise unterschiedlichen Interessen- und Motivenlagen von links und rechts verteidigte Nationalstaat und dessen partielle Auflösung in einer transnationalen Föderation eine mehr als bloß punktuelle Gemeinsamkeit herstellt.



CV

Anton Pelinka war nach Professuren an der Universität Essen und der  PH (West-)Berlin Professor für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Er hatte Gastprofessuren an der University of New Orleans, der Harvard University (Schumpeter Fellow), der Stanford University (Austrian Chair), der University of Michigan (Ann Arbor) und der Université Bruxelles (Chair Bernheim) inne.



Publikationen

(u. a.): The European Union as an Alternative to the Nation-State, in: International Journal of Politics, Culture and Society, vol. 24, 1–2, March/June 2011, S. 21–30; Europa. Ein Plädoyer, Wien 2011; Demokratie in Indien. Subhas Chandra Bose und die Entstehung der politischen Kultur, Innsbruck 2005; Politics of the Lesser Evil. Leadership, Democracy, and Jaruzelski’s Poland, New Brunswick 1999; Austria. Out of the Shadows of the Past, Boulder 1998.

08
Oktober
2012
  • Lecture
IFK
Anton Pelinka

Anton Pelinka befasst sich in seinem Vortrag mit den politischen Motiven politisch extrem ausgerichteter Parteien, jener, die ganz links angesiedelt sind, und solcher am rechten Rand, die nicht nur diese Außenposition gemein haben, sondern auch ein großes Feindbild: die Europäische Union.

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