Günther Sandner
IFK_Research Fellow


Zeitraum des Fellowships:
01. Oktober 2000 bis 31. Januar 2001

Günther Sandner

PROJEKTTITEL

Kulturtheorie des Austromarxismus



PROJEKTBESCHREIBUNG

[Für dieses Fellowship liegt keine klassische Projektbeschreibung vor]



CV

Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Salzburg. Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik. Dissertation in Politikwissenschaft 1996 zum Thema "Naturaneignung und Kulturmission. Diskurse zum Naturproblem im sozialdemokratischen Lager Österreichs und Deutschlands (1895-1933/34). 1992-95 pädagogischer Mitarbeiter im Europahaus Salzburg, seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Wissenschaft Agentur Salzburg.



Publikationen

Veröffentlichte u.a.: Die Natur und ihr Gegenteil. Politische Diskurse der sozialdemokratischen Kulturbewegung bis 1933/34 (Frankfurt/ Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien: Peter Lang, 1999); gern. m. Helga Ernbacher und Albert Lichtblau (Hg.): Umkämpfte Erinnerung. Die Wehrmachtsausstellung in Salzburg (Salzburg, Wien: Residenz-Verlag, 1999); "Zwischen proletarischer Avantgarde und WandervereinTheoretische Diskurse und soziale Praxen der Naturfreundebewegung in Österreich und Deutschland (1895-1933/34)" in: Zeitgeschichte 23 (1996) S. 306-318.

Vortrag: WORTE TRENNEN– BILDER VERBINDEN VON DER WIENER METHODE DER BILDSTATISTIK ZU ISOTYPE

Am 6. September hält Günther Sandner, IFK_Senior Fellow im Wintersemester 2016/17, gemeinsam mit
Christopher Burke den Eröffnungsvortrag "WORTE TRENNEN – BILDER VERBINDEN. VON DER WIENER METHODE DER BILDSTATISTIK ZU ISOTYPE" im Wirtschaftsmuseum (im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Das
Rote Wien").
 
Ort/Zeit: Fr, 6. Sept, 19 Uhr, Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum (Vogelsanggasse 36,1050 Wien)
>

Buchpräsentation: Warum Demokratie Bildung braucht

Demokratie und Bildung sind voneinander abhängig. Nur Demokratien schaffen den öffentlichen Raum für kritische Reflexion, für Meinungsstreit und politischen Diskurs. Aber ohne kompetente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gibt es keine Demokratie. Neben einer historischen Analyse des Verhältnisses von Demokratie und Bildung werden u. a. folgende Fragen behandelt: Wie beeinflusst soziale Ungleichheit politische Partizipation? Welchen Beitrag leistet das österreichische Schulsystem zur Demokratieentwicklung? Welche Impulse kann antirassistische Bildungsarbeit setzen? Trägt Bildung dazu bei, Bestehendes zu hinterfragen, Machtstrukturen zu erkennen und herrschaftsbedingte Zwänge aufzubrechen? Oder dominiert längst eine ökonomisierte Bildung, in der Menschen lernen, sich als Humanressourcen der wirtschaftlichen Verwertbarkeit unterzuordnen?

Diese und weitere Fragen beleuchten die Herausgeber Günther Sandner und Boris Ginner sowie die Mitautorin und Journalistin Melisa Erkurt im Rahmen einer Buchpräsentation. Durch die anschließende Diskussion führt Sonja Luksik.

Donnerstag, 14. November 2019, 18:30 Uhr

Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags

Rathausstraße 21, 1010 Wien (Eingang Universitätsstraße)

>