Jutta Wimmler
IFK_RESEARCH FELLOW


Zeitraum des Fellowships:
01. März 2013 bis 30. Juni 2013

Jutta Wimmler

PROJEKTTITEL



PROJEKTBESCHREIBUNG



CV

Jutta Wimmler studierte Geschichte und Religionswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz und promovierte 2011 mit einer Dissertation zum Einfluss Westafrikas und der Karibik auf die französische Kultur und Gesellschaft zwischen 1640 und 1740. Von 2008 bis 2011 forschte sie im Rahmen eines vom FWF gesponserten Projekts an der Karl-Franzens-Universität Graz, bevor sie 2011 die Stelle als akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder antrat.



Publikationen

(u. a.): Material Exchange as Cultural Exchange: The Example of West African Products in late 17th and early 18th Century France, in: Veronika Hyden-Hanscho, Renate Pieper, Werner Stangl (Hg.), Cultural Exchange and Consumption Patterns in the Age of Enlightenment: Europe and the Atlantic World, Bochum 2012; Centralized African States in the Transatlantic Slave Trade: The Example of 18th Century Asante and Dahomey, Graz 2012; Kein Martyrium in Afrika: Über die fehlende Rezeption von krankheitsbedingtem Tod in Schriftzeugnissen französischer Westafrika-Missionare aus dem 17. Jahrhundert, in: Theresia Heimerl und Karl Prenner (Hg.), Vergänglichkeit. Religionswissenschaftliche Perspektiven und Thesen zu einer anthropologischen Konstante. Graz 2011, S. 135–151.

24
Juni
2013
  • Lecture
IFK
Jutta Wimmler

Die physische Wirksamkeit des Teufels in frühneuzeitlichen Berichten aus Westafrika gestaltet sich merkwürdig: der Teufel als Sadist, der die AfrikanerInnen durch Schläge untertan macht. Zeitgleich wird der Teufel in Europa als gewaltlos beschrieben, wiewohl als Verführer und Unruhestifter. Jutta Wimmler geht diesen dämonologischen Interpretationen und Motiven nach.

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