Louise Hecht
IFK_SENIOR FELLOW


Zeitraum des Fellowships:
01. Oktober 2010 bis 31. Januar 2011

Louise Hecht

PROJEKTTITEL



PROJEKTBESCHREIBUNG



CV

Louise Hecht ist seit 2007 Senior Lecturer für Jüdische Geschichte am Kurt-und-Ursula-Schubert-Institut für Jüdische Studien an der Palacký-Universität, Olmütz (CR). Sie promovierte 2002 an der Hebrew University, Jerusalem, und erhielt 2003 den Pridan Prize für die beste Dissertation in jüdischer Geschichte an der Hebrew University. 2002–2004 war sie Postdoctoral Fellow am Leonid Nevzlin Center for Russian and Eastern European Jewry, Hebrew University. Seit 2004/05 lehrt sie an den Universitäten Klagenfurt und Wien.



Publikationen

(u. a.): (Hg.), Haskalah – Aufklärung – Osvícenství: Jewish Enlightenment in the Czech Lands in a European Perspective, erscheint in: Jewish Culture and History [2010]; Ein jüdischer Aufklärer in Böhmen: Der Pädagoge und Reformer Peter Beer (1758–1838), Köln 2008; Modern Jewish Education between Ideological Premises and Political Interests, in: Shmuel Feiner and Israel Bartal (Hg.), The Varieties of Haskalah, Jerusalem 2005, 91–119 (Hebr.).

17
Januar
2011
  • Lecture
IFK
Louise Hecht

Louise Hecht analysiert Bertha Pappenheims Leben als das einer subversiven, jüdischen Feministin, ihr literarisch-religiöses Werk und ihr Schaffen als Übersetzerin als eines im Kontext ihres kulturellen Umfelds. Obwohl Pappenheim im Laufe ihres Lebens auf diversen, subtilen Wegen gegen die religiöse und bürgerliche Wertewelt ihrer Jugend rebellierte, sagte sie sich niemals vollkommen von ihr los.

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