Peter Höyng
Fulbright/IFK_Senior Fellow


Zeitraum des Fellowships:
01. März 2013 bis 30. Juni 2013

Peter Höyng

PROJEKTTITEL



PROJEKTBESCHREIBUNG



CV

Peter Höyng studierte Germanistik und europäische Geschichte in Bonn, Siegen und Madison, Wisconsin, wo er 1993 seinen Doktorgrad in deutscher Literatur erlangte. Bis 2005 lehrte und forschte er an der University of Tennessee-Knoxville, bevor er als Leiter der Deutsch-Abteilung am Emory College of Arts & Sciences in Atlanta, Georgia berufen wurde. Aufgrund diverser Initiativen wie u. a. der curricularen Reform wurde die Abteilung 2012 als eines der Center of Excellence von der American Association of Teachers in German (AATG) ausgezeichnet. In seiner Forschung konzentriert er sich auf folgende Schwerpunkte, die oft untereinander in Beziehung treten: Deutsche Literatur und Kultur seit dem 18. Jahrhundert; deutsch-jüdische Kultur seit 1750; Theorie und Geschichte des deutschen Theaters; Beziehungen zwischen (klassischer) Musik und Literatur.



Publikationen

(u. a.): Kleist und Beethoven als „Generation Napoleon“ oder ästhetische Dartstellungen von Gewalt, in: Dieter Sevin und Christoph Zeller (Hg.), Heinrich von Kleist – Style and Concept: Explorations in Literary Dissonance, Berlin 2013, S. 287–300; Im Echoraum der Literatur: Kulturpolitische Bedingungen des literarischen Diskurses in Österreich, in: Michael Boehringer und Susanne Hochreiter (Hg.), Zeitenwende: Österreichische Literatur seit dem Millennium, 2000–2010, Wien 2011, S. 64–81; Keine Harmonie, nirgends. Anfängliche Reflektionen zu Georg Kreislers Vortragsstil, in: Ana R. Carlero und Brigitte E. Jirku (Hg.), Literatur als Performance, Heidelberg 2013; Ambiguities of Violence in Beethoven’s Ninth through the Eyes of Stanley Kubrick’s “A Clockwork Orange“, in: The German Quarterly vol. 84.2, 2011, S. 159–176; For Heaven’s Sake: I have You Walk Into the Dark. Grillparzer’s Containment of Beethoven and the Ambivalences of their Melusina-Project, in: Goethe Yearbook vol. 17, 2011, S. 275–302; A Dream of a White Vienna after World War I: Hugo Bettauer’s “The City Without Jews“ and “The Blue Stain“, in: La Vinia Delois Jennings (Hg.), At Home and Abroad: Historicizing Twentieth-Century Whiteness in Literature and Performance, Knoxville 2009, S. 29–60.

06
Mai
2013
  • Lecture
IFK
Peter Höyng

Zeit seines Lebens war Ludwig van Beethoven (1770–1827) ein begeisterter und leidenschaftlicher Leser. Welche Beobachtungen und Aussagen lassen sich aufgrund seiner literarischen Präferenzen über ihn und seine Musik machen? Peter Höyng erhellt das intellektuelle Panorama des großen Komponisten in seiner letzten Dekade anhand der Konversationshefte.

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