19.03.2007
Heike Behrend: Geisterfotografie:
Fragmente zu einer interkulturellen Mediengeschichte der Fotografie
"Westliche Foto- und Medientheoretiker (Benjamin, Barthes, Kittler) erklärten die ""magische"" Fähigkeit der Fotografie, Geister und Gespenster zu erzeugen, zu einem wesentlichen Charakteristikum. Doch hält dieses Diktum einem Vergleich mit der Mediengeschichte der Fotografie in Afrika nicht stand. Obwohl es in Afrika sowohl Geister, als auch seit über 140 Jahren das Medium der Fotografie gibt, hat sich dort eine Geisterfotografie, wie sie sich im Westen von 1870 bis 1920 herausbildete, nicht etabliert. In Afrika wurden Geister im Medium der Fotografie nicht sichtbar gemacht, stattdessen aber im späteren, postkolonialen Medium Video. Der Vortrag untersucht diese ""Leerstelle"" und Differenz in den verschiedenen Mediengeschichten."
Vortrag
IFK
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