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IFK_audio ist eine Kooperation zwischen der Ö1/Wissenschaftsredaktion und dem IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften. Hier finden Sie Audio-Streams zu Sendungen, die Ö1 rund um die Tagungen des IFK produziert hat.
Gudrun Braunsperger, Ö1 "Dimensionen
Verfahren religiöser Evidenz haben eine Jahrtausende alte Praxis, ihre Vermittlung erfolgte zunächst in mündlicher Überlieferung und über Bilder, später über die Schriftkultur. Das magische Denken der Vorzeit war im Bereich des Religiösen aufgehoben, dieser wurde im Laufe der Jahrhunderte institutionalisiert und fand in der kulturellen Praxis der jeweiligen Epoche seinen Ausdruck. Mit der Aufklärung vollzog sich ein Paradigmenwechsel: Als Folge des Säkularisierungsprozesses entbrannte in der Moderne zwischen Religion und Technik ein Duell.
Friedrich Nietzsche hat in seiner Schrift "Die Geburt der Tragödie" diesen Prozess als Aufspaltung in die unversöhnlichen Gegensätze des Apollinischen und des Dionysischen dargestellt. Zugleich verschwanden religiös-magische Komponenten jedoch nicht aus der kulturellen Praxis, sie sedierten sich etwa in einem romantischen Geniekult, in dem sich der moderne Künstler als "Eingeweihter" verstand und sich selbst einen neuen Status als Prophet der modernen Gesellschaft zuschrieb.
Eine neue Dimension eröffneten um die Jahrhundertwende der Einfluss fernöstlicher Religionen und die neuen Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel. Eine Frage an die Medienwissenschaft ist diejenige nach dem Prozess der Transformation solcher als "religiös" oder "magisch" definierter Inhalte durch die Wissenschaftskonzeption des 19. Jahrhunderts sowie nach ihrem Einfluss im technischen Zeitalter.
Diese "Dimensionen-Sendung" wurde im Rahmen der IFK_Tagung "Touché! Die magische und technische Evidenz von Medien" gestaltet.
Lukas Wieselberg
Das Verhältnis Türkei-Österreich ist heute Thema am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien: und zwar die Beziehung während des Ersten Weltkrieges, als sich Österreich-Ungarn mit dem Osmanischen Reich verbündete - das wurde offiziell und wörtlich als "Freundschaft" propagiert - also persönlicher als die Bezeichnung "Bündnis". Ein Beitrag von Lukas Wieselberg für Ö1/Wissen aktuell am 5. 12. 2011.
Ulrike Schmitzer
Mittwoch
16. November 2011
19:05
Wie haben sich die Milieus mit der Entwicklung neuer technischer Apparaturen verändert? Welches Wissen konnte über das Leben im Meer gewonnen werden? Welche Mythen herrschten bis dahin über das Meer mit seinen bedrohlichen Tiefen und rätselhaften Tieren? Und welche neuen Forschungsmethoden entwickelten sich? Eine Sendung von Ulrike Schmitzer zur einer Tagung "Unter Wasser" des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften IFK in Wien.
Sabrina Adlbrecht
Sabrina Adlbrecht gestaltete auf Ö1 einen "Dimensionen"-Beitrag zur IFK_Tagung "Geo-Politics in the Age of Great War I".
Lukas Wieselberg
Stadtluft macht frei, hieß es im Mittelalter. Gemeint war, dass Leibeigene nach einem Jahr in der Stadt als freie Menschen leben konnten. Stadtluft verändert auch heute noch die Menschen, wenn auch in anderer Weise, sagt die Historikerin Ute Frevert. Sie hielt die erste Carl-Schorske-Lecture am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Eine These des Soziologen Max Weber lautet ja, die Moderne habe die Welt und insbesondre die Städte gleichsam entzaubert und zu Orten gemacht, an denen nur die Vernunft zähle. Nach Freverts Auffassung gilt das für die Städte ganz und gar nicht: Leben in der Masse erlaube vielmehr Gefühlserfahrungen, die ein Einzelner oder jemand in einem relativ festen Gefüge auf dem Land nie haben könnte.
Lukas Wieselberg
Philosophen sind "Freunde der Weisheit". Sie klären Begriffe, machen Aussagesätze, ziehen Schlüsse, geben im besten Fall auch Handlungsempfehlungen. Ihr Werkzeug ist die Sprache. Dass nicht nur Wörter, sondern bereits Satzzeichen philosophische Grundsätze entscheiden können, zeigt das Buch "Punkt, Punkt, Komma, Strich?", das 2009 im Transcript-Verlag erschienen ist. Herausgegeben haben es die Philosophen Tim Kammasch und Christine Abbt. Mit Christina Abbt, IFK auf Ö1 Dimensionen.
Tina Plasil
Das "Salzburger Nachtstudio" auf Ö1 von Tina Plasil widmet sich der IFK_Tagung "Das Stoische - Zwischen Panik und Herzenskälte?".
Andrea Hauer
"Von Tag zu Tag" auf Ö1.
Mittwoch, 20. April 2011, 14:05.
"Das Wesen von Wien". Gast: Lutz Musner. Moderation: Andrea Hauer.
Lutz Musner, der am 8. April 2011 den Victor Adler Preis für seine Publikation "Der Geschmack von Wien" erhielt, wurde dazu von Andrea Hauer in die Sendung "Von Tag zu Tag" eingeladen.
Fiaker, Lippizaner, Sissi und Sachertorte: Wien präsentiert sich ungebrochen als Stadt der Genussfreude und Gemütlichkeit, der Theater und der Musik.
Davon leiten lassen sich Touristen ebenso wie Architekten, Stadtplaner, Denkmalschützer, Politiker, Einheimische und Zuwanderer oder Firmen auf Standortsuche.
Wie ist Wien wirklich? Welche Puzzleteile fehlen im Bild? Wie kann sich Österreichs Hauptstadt bewähren im Wettbewerb der Metropolen?
Zu Gast bei Andrea Hauer ist der Kulturwissenschafter Lutz Musner.
Lutz Musner, stellvertretender Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien, beschäftigt sich schon seit langem mit Stadtforschung, auch in seinem 2009 erschienenen Buch "Der Geschmack von Wien".
Anhand von Stadtführern und Werbeprospekten, literarischen Texten und Architekturdebatten zeigt er, wie das seiner Meinung nach ungewöhnlich resistente Selbst- und Fremdbild von Wien entstanden ist.
Die Stadt inszeniert sich - so seine Analyse - als "Gesamtkunstwerk": Barock für das Auge, Biedermeier für den Gaumen und das Fin de Siecle für den Intellekt. Das Theater rangiere in seiner Bedeutung vor der Wissenschaft, die Musik vor der Bildung und das Spektakel vor dem Diskurs.
Ulrike Schmitzer
Eine Ö1-"Dimensionen"-Sendung von Ulrike Schmitzer zur Tagung "Terror und Phantastik" vom 24.März bis 25. März 2011 am IFK.
Peter Lachnit
Eine Ö1-"Dimensionen"-Sendung von Peter Lachnit zur Tagung "Mapping Vienna - die Kartierung der Stadt".
Brigitte Voykowitsch
Karten, Zeichenn und Grafiken spielen eine zentrale Rolle für die Orientierung des Menschen in der Welt. Ob es sich um Verkehrszeichen handelt, um Wanderkarten, musikaltische Noten oder mathematische Formeln: Überall verbinden sich Punkte und Linien zu wichtigen Informationen. Brigitte Voykowisch sprach mit IFK_Senior Fellow Sybille Krämer im Rahmen der Ö1 "Dimensionen".
Sabrina Adlbrecht
Sabrina Adlbrecht gestaltete für die Sendung Dimensionen auf Ö1 eine Sendung zur Tagung "Transformationen/Translationen des Wissens", die das IFK gemeinsam mit der ÖAW veranstaltete. Dabei ging es um die Frage, was geschieht, wenn altes Wissen neu interpretiert, übersetzt und in neue Zusammenhänge gebracht wird. Interview mit Hartmut Böhme, Georg Töpfer, Federico Italiano und Christina Wessely.
Rainer Rosenberg
Rainer Rosenberg spricht mit Helmut Lethen und Kurt Kotrschal in der Ö1-Sendung "Von Tag zu Tag" zu den Sparplänen der österreichischen Wissenschaftsministerin.
Ulrike Schmitzer
Eine Sendung zu der Tagung "Internationale Zone: Wien im Kalten Krieg" vom 20.-21.2010 in der Wienbibliothek im Rathaus. Gemeinsam veranstaltet von IFK und Wienbibliothek im Rathaus.
Rainer Rosenberg
Elisabeth Bronfen war Gast bei Rainer Rosenberg in der Ö1-Sendung "Von Tag zu Tag". Sie war Teilnehmerin bei der Tagung "Certainty Undermined", die von 14.-16. Oktober 2010 am IFK stattfand. In der Sendung spricht sie mit Rainer Rosenberg über Hollywoods Kriegsfilme. Dabei interessieren sie die Wandlungen von Kriegsbildern auf ihrem Weg von der Kriegszone an die Heimatfront.