22
Januar
2020
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24
Januar
2020
  • Conference
IFK

ANDERE ARBEIT

Illustration: Verena Snurer

Statt eines Speditionskaufmanns koordiniert nun ein Computerprogramm, wann die Fracht vom Hafen in die Fabrik gebracht werden soll. Andere arbeiten von zu Hause aus, dafür sind sie 24 Stunden am Tag für ihren Chef erreichbar. Wie sieht die Zukunft unserer Arbeit aus?

 Die Frage nach der „anderen Arbeit“ bezieht sich auf Veränderungen der Arbeitswelt, die bereits häufig diagnostiziert wurden: der Wandel von der Produktion zur Dienstleistung, von der Handhabung zur Wartung, vom Analogen zum Digitalen. Utopische Entwürfe und lösungsorientierte Versionen stehen dabei einer breiten Masse von Schreckensszenarios und resignierenden Diagnosen gegenüber.

Müssen wir mit Massenarbeitslosigkeit rechnen? Welche Jobs könnten überflüssig werden, welche neu entstehen? Werden hybride Teams aus Menschen und Robotern auftreten? Ist der Arbeitnehmer von morgen permanent kreativ, flexibel, eigenverantwortlich und lernfähig? Wie verändert sich die (Aus-)Bildung, wenn die Arbeitswelten neue Akzente setzen? Müssen wir über eine „Rettung der Arbeit“ (Lisa Herzog) nachdenken oder über die Einführung eines bedingungslosen Grundein­kommens?

In einer ersten Tagung zum neuen Forschungsschwerpunkt des IFK diskutieren wir gemeinsam mit Wissenschaftern und Wissenschafterinnen die Risiken und Chancen, die sich durch die technologischen, gesellschaftlichen, ökonomischen und sozialen Umbrüche ergeben. Für eine Kunstuniversität ist dabei die Frage besonders interessant, welche Schnittflächen zwischen neuen Formen der Arbeit – etwa in Start-ups, New-Work-Organisationen oder Plattformökonomien – und den künstlerischen Praktiken zu entstehen scheinen.

 

KONZEPTION: Thomas Macho und Julia Boog-Kaminski

TEILNEHMERINNEN: werden bekanntgegeben

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien.

Ort: IFK

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