16
Dezember
2010
  • Specials
IFK

Lebenswelten im Übergang – vom Überfluss zum Mangel?

Wie können auf Wohlstand gründende Zivilgesellschaften mit der auf sie zukommenden Individualisierung von Risiken und wachsender Armut umgehen, ohne ihre demokratischen Errungenschaften einzubüßen?


1958 veröffentlichte der amerikanische Ökonom John Kenneth Galbraith das Buch „The Affluent Society“, in dem er das Aufkommen einer neuen sozialen Ordnung über Wachstum, Wohlstand und Konsum skizzierte, die er für ein Phantasma von Fortschritt und umfassender Machbarkeit hält.
Schon Galbraith sah in dieser Konstellation eine periodisch wiederkehrende, durch das Auseinanderfallen von Produktion und Bedarf verursachte Wachstumskrise voraus. Mittlerweile ist die „Überflussgesellschaft“ zu einem Modell auf Abruf geworden, und Staaten wie BürgerInnen müssen mit knappen Mitteln rechnen. Wie aber können auf Wohlstand gründende Zivilgesellschaften mit der auf sie zukommenden Individualisierung von Risiken und wachsender Armut umgehen, ohne ihre demokratischen Errungenschaften einzubüßen?

 

Teilnehmer: Anton Pelinka (Central European University, Budapest), Martin Schenk (Diakonie Österreich), Hubertus Büschel (Universität Gießen) 

Mit dem neuen Veranstaltungsformat IFK_PODium will das IFK einen Diskussionsraum zu aktuellen Themen eröffnen, um spontan auf brisantes gesellschaftliches Geschehen reagieren zu können.

Ort: IFK

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