26
April
2017
  • Guest Lectures
IFK
Brigitte Weingart

ACHTUNG: ABGESAGT!

18:15

Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe

„INTIME ÖFFENTLICHKEITEN: MEDIEN – RÄUME – GEMEINSCHAFTEN“

 

Mit der Datenüberwachung von Apple & Co wird einmal mehr die Auflösung der Grenze zwischen öffentlich und privat diagnostiziert. Doch ein Blick auf die alltagskulturellen Praktiken im globalen Nordwesten zeigt, dass diese Grenze seit Langem brüchig und durchlässig ist – und neue intime Öffentlichkeiten hervorbringt.

 

Trauerrituale, Polemik, Klatsch und Faszination, dunkle Clubs und Kinos, Airbnb oder einfach das Lesen von Nachrichten oder Liebesgeschichten – was ist öffentlich, was privat? Ist diese Grenzziehung endgültig obsolet oder dringender denn je? Ist sie grundlegend oder lediglich Effekt anderer, beispielsweise ökonomischer, geschlechtlicher und kultureller Trennlinien? Wie öffentlich und sozial ist das Private? Wie privat sind die Privacy-Einstellungen des Internet-Browsers? Welche Zwischenformen generieren Massenmedien und Celebrity Culture? Welche historischen Fälle können den Blick erweitern? Wie aktuell ist die Losung der Zweiten Frauenbewegung, der zufolge das Private politisch sei?

 

KONZEPTION: Chris Tedjasukmana

Brigitte Weingart ist Professorin für Medienkulturwissenschaft am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Mediengeschichte und Medientheorie, insbesondere der Telemedialität und Audiovision.

 

Die weiteren Vorträge der Veranstaltungsreihe finden am IFK bzw. in Linz an der Kunstuniversität Linz und im Kepler Salon statt:

28.03. Oliver Marchart (Wien)

02.05. Leopold Lippert (Salzburg)

30.05. Heide Schlüpmann (Frankfurt/M.)

20.06. Kai van Eikels (Berlin)

 

Detaillierte Informationen ab März 2017 auf www.ufg.at

 

 

Eine Veranstaltung der Professur für Medientheorien an der Kunstuniversität Linz und des IFK in Kooperation mit der VolkswagenStiftung.

Ort: IFK

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