11
Dezember
2015
  • Workshop
IFK

MÜDE MUSEEN? ERSCHÖPFENDE AUSSTELLUNGEN!

Lähmende Langeweile und Spektakel sind Skylla und Charybdis jedes Ausstellungsprogramms. Wie lässt sich zwischen ihnen hindurch navigieren und dabei ein neuer Erfahrungs- und Wissensraum erschließen?

 

Ist es ein selbstironischer Kommentar zum Zustand des lokalen oder internationalen Ausstellungsbetriebs, wenn Wiener Galerien in der Reihe curated by „das Jahrhundert des Bettes“ ausrufen? Im Unterschied zu Galerien müssen Museen die Objekte, die sie ausstellen, nicht auch noch verkaufen. Nutzen sie die Freiräume, die sich ihnen dadurch eröffnen? In seinem Buch „Müde Museen“ unterscheidet Daniel Tyradellis zwischen Kunstmuseen und Wissensmuseen, den Ausstellungsraum will er nicht vom Sakralraum, sondern vom Labor ableiten. Die Themen des Workshops sind dem Museum als Ausstellungsort gewidmet. Es wird nach institutionellen Rahmenbedingungen, nach der Rolle von Kuratorinnen und Kuratoren, nach dem Ausstellungsmachen als kreativem Prozess, nach Ausstellungen als einer spezifischen Form des Denkens, nach Museumsbesuchen als körperlicher Erfahrung der Bewegung im Raum, nach Vermittlungsarbeit und nach einem positiven Begriff von Erschöpfung im Sinne des Ausschöpfens ungeahnter Möglichkeiten gefragt.

 

KONZEPTION:

Ingo Zechner (Wien), Helmut Lethen (Wien)

 

TEILNEHMERINNEN:

Ina Heumann (Berlin), Werner Michael Schwarz (Wien), Nora Sternfeld (Helsinki/Wien), Daniel Tyradellis (Berlin), Ingo Zechner (Wien)

 

 

 

Ort: IFK

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