13
März
2019
  • Guest Lectures
IFK
Sigrid Weigel

SELBSTÜBERSETZUNG. ZWISCHEN KLEINER LITERATUR, EXTRATERRITORIALITÄT UND „BILINGUALISMUS“

18:15
Sigrid Weigel, Foto: Hartwig Klappert

Der Vortrag untersucht verschiedene Konzepte der Selbstübersetzung – wie Re­writing, Reenactment, Reproduktion – vor dem Hintergrund des Aufstiegs von „Translation“ als Meistertrope der Theorie, und er diskutiert die unterschiedli­chen sprachtheoretischen Voraussetzungen und deren politische Implikatio­nen.

 

Sigrid Weigel, Regular-Visiting-Professorin am German Department der Princeton University, wird über das Unbehagen an der Selbstübersetzung in „kleinen Litera­turen“, die emblematische Figur des „translated man“ sowie über das Verschwinden der Übersetzungsarbeit im Bilingualismus sprechen. Im Zentrum ihres Vortrags werden darüber hinaus das Echo der Übersetzung und das Gespenst des „Originals“ wie auch Selbstübersetzung als Übersetzung ohne Original stehen.

 

 

Sigrid Weigel habilitierte sich im Fachbereich Neuere deutsche Literatur und Kunstwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Sie war Professorin im Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg und im Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, Professorin im Deutschen Seminar der Universität Zürich und Direktorin des Einstein Forums Potsdam. Seit 2005 ist Sigrid Weigel Regular-Visiting-Professorin an der Princeton University. Von 1999 bis 2015 war Sigrid Weigel Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung in Berlin (ZfL).

Ort: IFK

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