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18
Mai
2011
  • Lecture Series
Ute Frevert

Carl E. Schorske Lecture: Ute Frevert: Urbane Gefühle? Die Stadt als Labor moderner Leidenschaften

Mit der ersten Lecture ehrt das IFK nicht nur einen bedeutenden amerikanischen Kulturhistoriker, der an den Universitäten in Berkeley und Princeton gelehrt und geforscht hat, sondern es würdigt auch Carl E. Schorskes wichtige Rolle in der Gründungsphase des IFK. Er war der erste Vorsitzende des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats und Spiritus Rector für die Platzierung unseres Forschungszentrums in der internationalen kulturwissenschaftlichen Forschungslandschaft. Seine wesentlichsten Werke umfassen die Monografien zur deutschen Sozialdemokratie (1906–1917) sowie zur Krise des klassischen Liberalismus um 1900 am Beispiel der Wiener ästhetischen und kulturellen Moderne.   Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramtes.

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23
Mai
2012
  • Lecture
Österreichisches Staatsarchiv, Dachfoyer, Minoritenplatz 1, 1010 Wien
Andreas Huyssen

2. Carl E. Schorske Lecture: Andreas Huyssen: Miniaturen der Metropole als Medium der Moderne

Mit der Reihe der Carl E. Schorske Lectures ehrt das IFK nicht nur einen international hochangesehenen Kulturhistoriker der Wiener Moderne, sondern es würdigt auch seine wichtige Rolle in der Gründungsphase des Forschungszentrums. Der Komparatist Andreas Huyssen von der Columbia University hält heuer in dieser Reihe den Vortrag „Miniaturen der Metropole als Medium der Moderne“.

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12
Juni
2013
  • Lecture Series
ÖSTERREICHISCHES STAATSARCHIV, DACHFOYER, MINORITENPLATZ 1 1010 WIEN

3. Carl E. Schorske Lecture: Anson Rabinbach: “We charge Genocide”: Civil Rights, the UN Genocide Convention, and Memory in Post-World War II America

Anson Rabinbach, Professor of History at Princeton University, traces the legacy of Raphael Lemkin (1900–1959), the Polish-Jewish jurist described as a “largely forgotten immigrant from Poland who coined the word “genocide” and pushed a convention outlawing it through the General Assembly.” (New York Times, June 19, 2001).

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24
April
2014
  • Lecture Series
ÖSTERREICHISCHES STAATSARCHIV, DACHFOYER, MINORITENPLATZ 1 1010 WIEN
Ursula Renner-Henke

4. CARL E. SCHORSKE LECTURE: Ursula Renner-Henke: INTERSPACES. JEFF WALLS LEUCHTENDE BILDER DES URBANEN

Ursula Renner-Henke ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft seit dem 18. Jahrhundert und Kulturwissenschaft im Fachbereich Geisteswissenschaften – Germanistik an der Universität Duisburg-Essen. Sie beweist in ihrem Vortrag, dass Jeff Walls Kunst viel mehr mit den Forschungen Carl E. Schorskes verbindet, als es zunächst den Anschein hat.

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16
April
2015
  • Lecture Series
ÖSTERREICHISCHES STAATSARCHIV, DACHFOYER, MINORITENPLATZ 1 1010 WIEN
Michael Steinberg

5. CARL E. SCHORSKE LECTURE: MICHAEL STEINBERG: MODERNISMUS UND DIE POLITIK DES SPÄTSTILS

Als Hommage an Carl Schorske zu seinem 100. Geburtstag unterzieht Michael Steinberg die Frage des Spätstils einer erneuten Lektüre. Dieser von Theodor Adorno und später von Edward Said entwickelte Begriff bezieht sich sowohl auf die Spätwerke von Künstlern und Denkern als auch auf das „Spätsein“ als kulturelles oder politisches Stadium, z.B. während des Fin de Siècle.

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20
April
2016
  • Lecture Series
WIEN MUSEUM

6. CARL E. SCHORSKE LECTURE: KARL SCHLÖGEL: SANKT PETERSBURG / PETROGRAD / LENINGRAD – ÜBERLEGUNGEN ZU EINER ARCHÄOLOGIE DER MODERNE

Es hat sich eingebürgert, von Paris, Wien, Berlin als den Zentren der europäischen Moderne zu sprechen. Die Stadt, in der man, wie Friedrich Nietzsche meinte, erfahren könne, was mit Europa geschieht, taucht in diesem Koordinatensystem nicht auf. Dabei markiert der Chronotop Petrograd/1917, dessen Jubiläum in einem Jahr begangen wird, eine Bruchstelle wie keine andere europäische Metropole.  

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13
Juni
2017
18:30 - 20:00
  • Lecture Series
Wien Museum
László F. Földényi

7. CARL E. SCHORSKE LECTURE: László F. Földényi: WAHRHEIT ERLÜGEN – BIOGRAFIE AN DER SCHWELLE VON DICHTUNG UND WAHRHEIT

In seinem Vortrag geht László F. Földényi der Frage nach, warum die Gattungen der Biografie und Autobiografie so tief in der europäischen Kultur verwurzelt sind. Das Bedürfnis nach völliger Bloßlegung schließt sich wegen der unvermeidlichen narrativen Konstruktion notwendig mit einer starken Stilisierung zusammen, die gerade der Entblößung widerspricht. László F. Földényi untersucht dieses Paradoxon, mit Einbeziehung von Beispielen aus der bildenden Kunst, mit besonderem Blick auf die zeitgenössische Porträtmalerei.    

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05
Juni
2018
18:30
  • Lecture Series
Wien Museum (Karlsplatz 8, 1040 Wien)
Helmut Konrad

8. CARL E. SCHORSKE LECTURE: „DIE WIENERMACHER“

Wie konnte in den Wirren nach dem Ersten Weltkrieg das Bleiberecht in Wien erlangt werden, etwa wenn die Menschen hier nicht geboren waren und auf das Heimatrecht in Galizien verwiesen wurden?

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Bruno Kreisky Archiv
Bruno Kreisky Archiv