»Susan Sontag sagt, dass es die Metaphern sind, die Krankheiten so interessant machen. Metaphern sind Bilder, die helfen können. Aber ist Krieg das richtige Bild für das, was mir widerfährt?« Der Essay von Magdalena Schrefel ist eine Versuchsanordnung: Auf das, was auf ihren Körper zugreift, will sie sich darin Zugriff verschaffen. Sie will also nicht allein über Krebs erzählen, sondern auch über seine Stoffgeschichte. Im Gespräch mit Karin Harrasser geht es um den Versuch, die Erfahrung einer fünfmonatigen Chemotherapie mit literarischen Mitteln zu erforschen, neue Bilder für das Erleben darin zu finden, und Worte, die dem Stoff gerecht werden.
Konzept der Reihe Gespräche mit Texten: Karin Harrasser und Deborah Benjamin Kaufmann
Im Rahmen der Veranstaltung gibt es einen Buchverkauf in Kooperation mit Yellow Books.
Gefördert von der Stadt Wien
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