IFK_Akademie 2012

veröffentlicht am 29.03.2012

Die IFK_Akademie 2012 findet heuer unter dem Titel "Das Experiment in Wissenschaften und Künsten" vom 26. August bis 1. September 2012 in  Maria Taferl (Niederösterreich) statt.

 

Das Experiment in Wissenschaften und Künsten


Wie kommt es zu Neuem in Wissenschaften und Künsten? Folgen ihre Innovationsleistungen einer gleichen Logik? Sind in beiden Feldern Experimente – also Anordnungen zur Produktion von Überraschungen und dem Noch-Nicht-Gedachten, dem Noch-Nicht-Wissen – von gleicher Valenz oder unterscheiden sie sich? Wenn wir wirklich von Experimenten sprechen wollen, dann müssen  wir in die materiellen Kulturen von Wissenschaften und Künsten eindringen. Aber was bedeuten für die Wissenschaften und die Künste jeweils materielle Kulturen, deren bewusste Manipulationen Neues bzw. Überraschendes schaffen? Für die Naturwissenschaften hat Hans-Jörg Rheinberger einen handlungstheoretischen Zugang betont, denn mit dem „Experiment schafft sich der Forscher eine empirische Struktur, eine Umgebung, die es erlaubt, im Zustand des Nichtwissens um das Nichtwissen handlungsfähig zu werden“. Gilt das auch für die Künste? Sind auch sie „Vorkehrungen zur Erzeugung von unvorwegnehmbaren Ereignissen“ oder unterscheiden sich die Überraschungsgeneratoren der Künste von denen der Wissenschaften doch in kategorialer Weise? Lässt sich die Experimentallogik der Naturwissenschaften auf künstlerische Praktiken oder auch kulturwissenschaftliche Forschungen übertragen oder folgen letztere doch eigenen Anordnungen zur Produktion von schöpferischen Zufällen?

 

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