Neun Künstlerinnen, verbunden durch einen gemeinsamen Ort des Arbeitens, Lehrens und Lernens, treten in einen Polylog ein: Jennifer Eder, Ursula Guttmann, Julia Gutweniger, Sarah Konjic, Larissa Leverenz, Andrea Lüth, Magdalena Maller, Ophelia Pauline Reuter und Julia Witzeneder.
Erich von Stroheim’s consideration of a move to the USSR in 1934 remains an intriguing and mysterious detail in the Vienna-born American filmmaker’s biography. His meeting with Soviet director Sergei Eisenstein in 1930, which laid the groundwork for the considered relocation, is also a little-studied curiosity.
»Susan Sontag sagt, dass es die Metaphern sind, die Krankheiten so interessant machen. Metaphern sind Bilder, die helfen können. Aber ist Krieg das richtige Bild für das, was mir widerfährt?«
In der MUK meets ifk Lecture denken die beiden international tätigen und in Wien lebenden Komponistinnen und Instrumentalistinnen Maja Osojnik und Eva Reiter über Klang als choreografisches Mittel nach, das auf die sozialen, kommunikativen und aisthetischen Kompetenzen der Mitwirkenden setzt.
Das ifk Forschungsprojekt unter der Leitung von Roland Innerhofer widmet sich aus literatur- und wissensgeschichtlicher Perspektive und unter Einsatz von Verfahren der Digital Humanities und der Computerlinguistik (CL) dem Feuilleton Wiener Tageszeitungen der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum der Untersuchung steht das biopolitische Wissen, insbesondere Diskurse um Eugenik, Hygiene und Körperkultur, die prägend für die mediale Kultur der Moderne sind.
Als Vorbereitung auf ihre Ausstellung im mumok entwickelt die georgische Künstlerin Tolia Astakhishvili ein Programm, das sich als tägliche Abfolge von Workshops, Vorträgen, Lesungen, Filmvorführungen und partizipativen Formate entfaltet. Am 5. Juni 2026 um 19 Uhr hält Julia Boog-Kaminski im Rahmen bein »Tolia Curriculum« einen Vortrag der das Kind als Figur kultureller Fantasie betrachtet – als einen Ort, an dem Begehren, Angst und Projektion zusammenfallen. mumok.at
Am 5. Mai ist der Ethnologe Thomas Hauschild gestorben. Er war nicht nur 2004/2005 Fellow am ifk und beschäftigte sich hier mit politisch-religiösen Begegnungen im Mittelmeerraum, gemeinsam mit Lutz Musner gründete er auch die Zeitschrift für Kulturwissenschaften und gab sie von 2007 bis 2012 heraus. Seine Einsichten und Interventionen werden wir vermissen. ceres.rub.de
»Des Teufels Leibspeise« entwirft einen Kulturbegriff, der sich gegen die Reinheitsfantasien rechter Fanatiker stellt – genauso wie gegen die Vorstellung, dass kulturelle Appropriation eine Einbahnstraße ist. Und der stattdessen zeigt: Kultur ist ein Prozess des Verschlingens und Verschlungen-Werdens. Am 24. April um 19:30 wird das Buch in der Döblinger Buchhandlung mit musikalischer Begleitung durch Eva Reiter und im Gespräch mit Karin Harasser und Theresa Öhler vorgestellt. doeblinger-buchhandlung.at
Gerüchte sind überall, sie begleiten uns jeden Tag und sind aber gleichzeitig wirksame Waffen in der ganz großen Politik. Die 7. Staffel von »Kultur denken« wurde von Jan Groos im Rahmen der Tagung »There’s a Rumor Going Round …« am ifk produziert, wo der Frage nachgegangen wurde, wie Gerüchte unser Leben steuern, wie sie wirken und vielleicht auch, was ihnen entgegengesetzt werden kann. kultur-denken.podigee.io/