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IFK_Research and Senior Fellowships

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4. Carl E. Schorske Lecture: Ursula Renne-Henke

Interspaces. Jeff Walls leuchtende Bilder

Lecture

24.04.2014

4. CARL E. SCHORSKE LECTURE: INTERSPACES. JEFF WALLS LEUCHTENDE BILDER DES URBANEN

Ursula Renner-Henke ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft seit dem 18. Jahrhundert und Kulturwissenschaft im Fachbereich Geisteswissenschaften – Germanistik an der Universität Duisburg-Essen. Sie beweist in ihrem Vortrag, dass Jeff Walls Kunst viel mehr mit den Forschungen Carl E. Schorskes verbindet, als es zunächst den Anschein hat.


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Lecture

28.04.2014

JAKOB MOSER: DIE VERDICHTUNG DER MATERIE: DIE PSYCHOPHYSIK DER IMAGINATION BEI LUKREZ

Der Dichterphilosoph Lukrez übersetzte in der Spätphase der römischen Republik die Naturphilosophie Epikurs nicht nur vom Griechischen ins Lateinische, sondern auch von der Prosa in die Poesie. Jakob Moser fragt in seinem Vortrag danach, ob dieser Wandel der Textgattungen neue Denkwege eröffnet hat.


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Lecture

05.05.2014

KATHARINA KRČAL: DAS UNHEIMLICHE DES „HEIMLICHEN JUDEN“ – ACHIM VON ARNIMS REDE „UEBER DIE KENNZEICHEN DES JUDENTHUMS“

Der spätromantische deutsche Schriftsteller Achim von Arnim hält 1811 eine Rede, in deren Struktur nicht nur antijüdische Stereotype eingebaut sind, sondern auch bereits rassistisch begründete Antisemitismen. Katharina Krčal spricht in ihrem Vortrag über frühe Zuschreibungen eines „heimlichen Juden“, über dessen „Gefährlichkeit“ und zeitgleich Anklagen seiner mangelnden Assimilationsfähigkeit.


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Lecture

12.05.2014

MILA GANEVA: MODE ZWISCHEN DEN RUINEN: ZWEI BERLIN-FILME DER LANGEN „STUNDE NULL“

Im besetzten und geteilten Berlin der frühen Nachkriegsjahre wurden in beiden Zonen Filme gezeigt, die mit Bildern von praller Mode und Konsum nicht sparten. Zielgruppe waren Frauen, die unter schlechten Lebensbedingungen um ihr Überleben kämpften. Mila Ganeva fragt nach den Motiven dieses weiblichen Kinopublikums.


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Lecture

19.05.2014

JAN LAZARDZIG: THEATER, ZENSUR, PROSTITUTION – WERTSYSTEME UM 1900

Dass Theater ansteckend sei, meinte der Polizeiapparat der Metropolen Wien und Berlin um 1900 durchaus im pathologischen Sinn. Im Umfeld von Schauspielerinnen hole man sich die Syphilis und würde in den unsittlichen Sumpf gezogen. Jan Lazardzig geht den (De-)Regulierungen von Theater und Prostitution durch das Präventionsregime der Polizei jener Zeit nach.


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Workshop

22.05.2014

Grenzenloses Wissen. Die Inflation des Wissens(Kultur)Begriffs.

Sind die Kultur und ihre Künste Formen des Wissens? In diesem Workshop mit Claus Zittel wird zu klären versucht, was mit dem Wissensbegriff passiert, wenn er in den Kulturwissenschaften inflationär verwendet wird. 


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News

Gabriella Hauch erhielt den Gabriele Possaner Staatspreis 2013

Gabriella Hauch, Vorstandsmitglied des IFK, wurde am 28. März 2013 der Gabriele Possaner Staatspreis 2013 verliehen.

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Das Recht, Krieg zu führen

IFK_Gast des Direktors Isabel Hull im Interview mit Lukas Wieselberg für science.orf.at über den Umgang mit dem Völkerrecht.

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Vortrag von Helmut Lethen im Fotomuseum Westlicht/Video

Helmut Lethen stellte am 7. März im Fotomuseum WestLicht sein neues Buch vor, in dem er sich auf die Suche nach der Wirklichkeit hinter den Bildern begibt: "Der Schatten des Fotografen. Bilder und ihre Wirklichkeit". Helmut Lethen erhielt dafür den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Sachbuch und Essayistik.

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Zu den "Drei Bücher über das Lebens" des florentinischen Renaissancephilosophen Marsilio Ficino

Susanne Beiweis, Junior_Fellow im Studienjahr 2012/2013, versucht diesen Paradoxien entlang der Entwürfe von natürlicher und dämonischer Magie nachzugehen.

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Andrea Wald über das Ornament

IFK_Junior Fellow Andrea Wald über den Grenzfall "Ornament". Daniel Meßner im Interview mit Andrea Wald für die "Stimmen der Kulturwissenschaften".

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Helmut Lethen gewinnt

Helmut Lethen gewinnt den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Sachbuch für seine neue Publikation "Der Schatten des Fotografen. Bilder und ihre Wirklichkeit".

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Podcast: David Lindschinger über Römische Geschichte

Im Rahmen des Audio-Projekts "Stimmen der Kulturwissenschaften" wurde der IFK_Junior Fellow und Historiker David Lindschinger zu den Anfängen der römischen Geschichtsschreibung befragt.

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2014

Michaela Hintermayr analysiert den geschlechtsspezifischen Suiziddiskurs in Österreich ab 1870. Die jüngere palästinensische Geschichte betreffend, geht Eva Kössner den mündlichen Narrativen der jungen palästinensischen MigrantInnen und deren Erinnerungen an die Oslo-Abkommen in den 1990er-Jahren nach. Katharina Krčal befasst sich mit dem antisemitischen Diskurs der „jüdischen Mimikry“, der Geschichte von Zuschreibungen besonderer Nachahmungs-, Verstellungs- und Verwandlungskünste vom 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit, Daniel Meßner mit der Einführung biometrischer Identifizierungstechniken in das staatliche Sicherheitsregime um 1900. Der Untersuchungsgegenstand von David Lindschinger ist die frühe römische Gesamtgeschichte als eine historische Prosaerzählung, der von Jakob Moser die „Daedala lingua“, die Reaktion Lukrez’ auf die Krise seiner Epoche. Caroline Scholzen untersucht die Funktion der Verwendung von Phrasen und Indefinitpronomen in der Literatur Ingeborg Bachmanns, Paul Celans und Franz Kafkas, Caroline L. Schopp die künstlerischen Praktiken der „Wiener Gruppe“ und „Wiener Aktionisten“. Andrea Wald begleitet den beginnenden Einsatz des Ornaments als eigenständige poetische Form um 1900. Moshe Shokeid begleitet wissenschaftlich die neuen Einwanderungsbewegungen innerhalb der israelischen Gesellschaft. Isabell V. Hull fokussiert auf die zentrale Rolle des Völkerrechts in der Kriegsführung und in den Kriegszielen der kämpfenden Staaten zwischen 1914 und 1918. Mila Ganeva arbeitet an einer vergleichenden Analyse von Filmen und anderen Bildmedien wie Wochenschauen und  illustrierten Zeitschriften, die zwischen 1945 und 1953 in den beiden Teilen von Berlin, dem sowjetischen Sektor und den westlichen Sektoren, entstanden sind und Mode zum Thema hatten. Jan Lazardzigs Forschungsprojekt bezieht sich auf die im 19. Jahrhundert in den Theaterhauptstädten Wien und Berlin entstehenden umfangreichen Zensurarchive.Celine Trautmann-Waller arbeitet zur Völkerpsychologie, zur formalistischen Ästhetik, zu Anthropologie, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft im langen 19. Jahrhundert, Sebastian Vehlken zu Computersimulation und ziviler Kernkraft im Deutschland der Jahre 1950 bis 1980. Oskar Negt geht den Fragen nach, wie die europäische Friedensfähigkeit nachhaltig zu gestalten wäre. 



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Publications

Das IFK stellt vor: Edition Parabasen

Kulturwissenschaftliche Literatur zur Musikstadt Wien als Konstruktion, Kulturen und Kriege, Medienkultur, Repräsentationen des Holocaust, kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und anderen Themen.

IFK_art

Patricia Rompel o.T., 2013, Collage/Mischtechnik, 29,7 x 42 cm

different approach same perception

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den Studienjahren davor stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Klasse Professor Johannes Wegerbauer) und der Abteilung für Malerei und Grafik (Klasse Professorin Ursula Hübner) aus. Heuer werden Arbeiten der Abteilung textil•kunst•design unter der Leitung von Professor Gilbert Bretterbauer in den Räumlichkeiten des IFK zugänglich gemacht. Das Motto lautet: „different approach same perception“.

Fotos: Victoria Tanczos


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