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Das IFK_Veranstaltungsprogramm des WS 14/15

ist ab Mitte September online!

News

IFK gratuliert herzlichst Hans Tuppy zum 90. Geburtstag!

Der international renommierte Biochemiker Hans Tuppy war in seiner langen Laufbahn Rektor der Universität Wien, Präsident des FWF, Präsident der ÖAW, Vorstandsvorsitzender des IFK sowie Wissenschaftsminister.

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Grete-Mostny-Dissertationspreis an Barbara Hausmair

Am 14. Mai 2014 wird der Grete-Mostny-Dissertationspreis an Barbara Hausmair, IFK_Junior Fellow im Studienjahr 2008/9, verliehen.

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splace – das neue digitale Magazin der Kunstuni Linz

"splace" – das neue digitale Magazin der Kunstuni Linz wird am kommenden Montag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst belebt Wirtschaft - Wirtschaft belebt Kunst / Medien" (18.00 Uhr, Oberbank Forum, Untere Donaulände 28, 4020 Linz) erstmals von Univ.Prof. Tina Frank öffentlich vorgestellt.

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Österreichischer Staatspreis für IFK's "Katalog der Unordnung"

Der zum 20-jährige Bestehen des IFK erschienene "Katalog der Unordnung" erhielt in der Kategorie „Sonderproduktionenund/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen“ den Österreichischen Staatspreis für das "Schönste Buch Österreichs 2013". Am Mittwoch, den 7. Mai übergab Staatssekretär Josef Ostermayer die Auszeichnungen u.a. an Viola Eichberger (IFK), Christoph Schörkhuber (Grafikdesign, Kunstuniversität Linz, Klasse Tina Frank) und Druckerei Grasl (Karl Grasl).

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Gabriella Hauch erhielt den Gabriele Possaner Staatspreis 2013

Gabriella Hauch, Vorstandsmitglied des IFK, wurde am 28. März 2013 der Gabriele Possaner Staatspreis 2013 verliehen.

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Das Recht, Krieg zu führen

IFK_Gast des Direktors Isabel Hull im Interview mit Lukas Wieselberg für science.orf.at über den Umgang mit dem Völkerrecht.

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Vortrag von Helmut Lethen im Fotomuseum Westlicht/Video

Helmut Lethen stellte am 7. März im Fotomuseum WestLicht sein neues Buch vor, in dem er sich auf die Suche nach der Wirklichkeit hinter den Bildern begibt: "Der Schatten des Fotografen. Bilder und ihre Wirklichkeit". Helmut Lethen erhielt dafür den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Sachbuch und Essayistik.

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2014

Michaela Hintermayr analysiert den geschlechtsspezifischen Suiziddiskurs in Österreich ab 1870. Die jüngere palästinensische Geschichte betreffend, geht Eva Kössner den mündlichen Narrativen der jungen palästinensischen MigrantInnen und deren Erinnerungen an die Oslo-Abkommen in den 1990er-Jahren nach. Katharina Krčal befasst sich mit dem antisemitischen Diskurs der „jüdischen Mimikry“, der Geschichte von Zuschreibungen besonderer Nachahmungs-, Verstellungs- und Verwandlungskünste vom 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit, Daniel Meßner mit der Einführung biometrischer Identifizierungstechniken in das staatliche Sicherheitsregime um 1900. Der Untersuchungsgegenstand von David Lindschinger ist die frühe römische Gesamtgeschichte als eine historische Prosaerzählung, der von Jakob Moser die „Daedala lingua“, die Reaktion Lukrez’ auf die Krise seiner Epoche. Caroline Scholzen untersucht die Funktion der Verwendung von Phrasen und Indefinitpronomen in der Literatur Ingeborg Bachmanns, Paul Celans und Franz Kafkas, Caroline L. Schopp die künstlerischen Praktiken der „Wiener Gruppe“ und „Wiener Aktionisten“. Andrea Wald begleitet den beginnenden Einsatz des Ornaments als eigenständige poetische Form um 1900. Moshe Shokeid begleitet wissenschaftlich die neuen Einwanderungsbewegungen innerhalb der israelischen Gesellschaft. Isabell V. Hull fokussiert auf die zentrale Rolle des Völkerrechts in der Kriegsführung und in den Kriegszielen der kämpfenden Staaten zwischen 1914 und 1918. Mila Ganeva arbeitet an einer vergleichenden Analyse von Filmen und anderen Bildmedien wie Wochenschauen und  illustrierten Zeitschriften, die zwischen 1945 und 1953 in den beiden Teilen von Berlin, dem sowjetischen Sektor und den westlichen Sektoren, entstanden sind und Mode zum Thema hatten. Jan Lazardzigs Forschungsprojekt bezieht sich auf die im 19. Jahrhundert in den Theaterhauptstädten Wien und Berlin entstehenden umfangreichen Zensurarchive.Celine Trautmann-Waller arbeitet zur Völkerpsychologie, zur formalistischen Ästhetik, zu Anthropologie, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft im langen 19. Jahrhundert, Sebastian Vehlken zu Computersimulation und ziviler Kernkraft im Deutschland der Jahre 1950 bis 1980. Oskar Negt geht den Fragen nach, wie die europäische Friedensfähigkeit nachhaltig zu gestalten wäre. 



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Publications

Das IFK stellt vor: Edition Parabasen

Kulturwissenschaftliche Literatur zur Musikstadt Wien als Konstruktion, Kulturen und Kriege, Medienkultur, Repräsentationen des Holocaust, kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und anderen Themen.

IFK_art

Markus Burgstaller, full contact (2012), HD Video, 7 sek im Loop

full contact

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den vorangegangenen Studienjahren stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Professor Johannes Wegerbauer), der Abteilung für Malerei und Grafik (Professorin Ursula Hübner) und der Abteilung textil•kunst•design (Professor Gilbert Bretterbauer) in den Räumlichkeiten des IFK aus. Im Studienjahr 2014/15 freuen wir uns, Arbeiten der Abteilung für Experimentelle Gestaltung im Institut für bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Professorin Andrea van der Straeten zugänglich zu machen. Das Motto lautet: „full contact“.

Mit „full contact“ bezeichnet man Vollkontaktkampfsportarten, das heißt solche mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt. Ein gleich betiteltes Video basiert auf Bildmaterial, für das der Künstler genau dort recherchiert hat, wo es zu ganz und gar keinen realen Körperkontakten kommt: im Internet. Gerade die Grenzen zwischen dem individuellen physischen und dem abstrakteren gesellschaftlichen Körper sind es, die in den künstlerischen Arbeiten in dieser Ausstellung hinterfragt werden: direkter Aufprall und daraus folgende Zerstörung wie auch die fein ziselierten Risse gesellschaftlicher Ein- und Ausgrenzungen und emotionaler Zurichtung. Die Haut als Membran zwischen innen und außen wird zur sensitiven Fläche, auf die sich Erfahrungen einritzen oder auftragen lassen, und ausgerechnet Blut, die für die Erhaltung des Lebens (als Blutkonserve) wie auch für seine Verwaltung (in Datenbanken) essenziellste Körperflüssigkeit, wird zur heiklen Ware in einem  Austauschprozess über alle Grenzen und Vorschriften hinweg. Die im IFK präsentierten künstlerischen Arbeiten waren Teil einer Auseinandersetzung mit Grenzen und Vorgängen der Entgrenzung im Rahmen eines Kunstfestivals der Experimentellen an der Kunstuniversität Linz im Mai 2014: „Der Käfig ist auf, und der Zoo zu“.  Eine Publikation ist in Arbeit.

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014

Dauer: 2.10.2014 - 30. Juni 2015

 

Künstlerische Arbeiten von:

Markus Burgstaller, Romina Dodic Szepe, Rebekka Hochreiter,

Eginhartz Kanter, Elke Kieweg, Thomas Kluckner, Meng-Shu Lee, 

Lisl Matzer, Alice Möschl, Matthias Ortner, Helmut Steinecker, Evelyn Zeller

 



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