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Preview

Kasachstan nach dem sowjetischen Atomprogramm

Vortrag von Susanne Bauer

Lecture

03.11.2014

SUSANNE BAUER: VERSUCH EINER KARTOGRAFIE DES NUKLEAREN: KASACHSTAN NACH DEM SOWJETISCHEN ATOMPROGRAMM

Im Zuge der Auflösung der UdSSR und der Unabhängigkeit Kasachstans wurde das Atomtestgelände bei Semipalatinsk offiziell geschlossen. Die Institute der ehemals streng abgeschirmten, nach dem Atomphysiker Kurtschatow benannten Wissenschaftsstadt auf dem Testgelände wurden in den frühen 1990er-Jahren in ein nationales Nuklearzentrum umgewidmet. Die Wissenschaftsforscherin Susanne Bauer auf den Spuren postsowjetischer nuklearer Ökologien.

 


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Lecture

10.11.2014

9. ERIC WOLF LECTURE: ULF HANNERZ: WRITING FUTURES: AN ANTHROPOLOGIST’S VIEW OF GLOBAL SCENARIOS

Toward the end of the twentieth century, the Cold War ended and “globalization” became a key word in public discourse. The new configuration allowed people to ask, with relief or anxiety, what might happen next. A small but lively intellectual industry rose to the challenge, creating scenarios for a born-again world. As the world turned, new worlds could be imagined, assumes Ulf Hannerz.

 


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Lecture

17.11.2014

PETER UTZ: SCHÖPFEN AUS DEM „ZITATENTEICH“. INTERTEXTUELLE PRAKTIKEN DER LITERATUR ZU BEGINN DES 20. JAHRHUNDERTS

Bis zum 19. Jahrhundert sind „geflügelte Worte“ noch en vogue für das bildungsbürgerliche Gebaren. Robert Musil registriert den Aufstieg des Zitierens, Karl Kraus schleppt es vor sein „Fackel“-Gericht. Andere Autoren parodieren die Textvorlagen oder operieren bewusst mit fremdem Text. Peter Utz denkt über den Umgang mit den neuen Praktiken der Intertextualität nach.

 


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Conference

20.11.2014 - 21.11.2014

AUF DER TONSPUR. DER FLÜCHTIGE SCHALL IN KÜNSTEN UND MEDIEN

Akustische Ereignisse sind flüchtig. Gerade weil Töne gemeinhin keine Spuren hinterlassen, stellt sich die Frage, auf welche Weise im Zusammenspiel der Künste und Medien akustische Phänomene evoziert, repräsentiert oder transkribiert werden können.

 


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Lecture

24.11.2014

HANS-THIES LEHMANN: POSTDRAMATISCHE TRAGÖDIE. ANMERKUNGEN ZUR AKTUALITÄT EINER KULTUR TRAGISCHER DARSTELLUNGSFORMEN

Wir brauchen Tragik und Tragödie. Sie sind notwendige Formen der Darstellungskultur, gerade in Zeiten, in denen ungebrochen an rationale Konfliktlösung geglaubt wird. Hans-Thies Lehmann zeichnet das Bild eines neuen Theaters einer postdramatischen Theatralität, indem er es den dramatischen und prädramatischen Grundformen des Theaters in Europa gegenüberstellt.

 


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Conference

25.11.2014 - 29.11.2014

DAS UNSICHTBARE KINO: FILM, KUNST, GESCHICHTE UND DAS MUSEUM

Verschwindet mit dem Film eine Art Sinnbild eines langen 20. Jahrhunderts? Und können seine Produktions- und Wahrnehmungsweisen, seine veränderten Begriffe von Kunst und Geschichte in einem Filmmuseum aufgehoben werden?

 


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News

Anticipating the Future by Mining the Past: The 'Scandinavian Laboratory' as Biomedical Infrastructure

IFK_Senior Fellow Susanne Bauer at Vienna STS Talks

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Bader-Preis 2014 für die Geschichte der Naturwissenschaften der ÖAW

Der diesjährige Bader-Preis für die Geschichte der Naturwissenschaften der ÖAW ergeht an Carolin Antos gem. mit Daniel Kuby, derzeit IFK_Junior Fellow.

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Reinhard Kannonier bleibt Rektor der Kunstuniversität Linz

Reinhard Kannonier bleibt weitere vier Jahre Rektor der Kunstuniversität Linz. Nach dem Senat hat ihm auch der Universitätsrat einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Funktionsperiode beginnt am 1. Oktober 2015 und dauert bis 30. September 2019. Nach dem Senat hat ihm auch der Universitätsrat einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Funktionsperiode beginnt am 1. Oktober 2015 und dauert bis 30. September 2019. Wir gratulieren!

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Stimmen der Kulturwissenschaften Nr. 77

Helmut Lethen über Bilder und ihre Wirklichkeit. Bilder, Fotografie, Wirklichkeit, Roland Barthes, Evidenz, Strukturalismus, Wehrmachtsausstellung, Schneewittchensarg, Leipziger Buchmesse

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Das IFK gratuliert Matti Bunzl!

Der Kulturwissenschafter Matti Bunzl wurde zum neuen Direktor des Wien Museums bestellt. Er wird das renommierte Haus im Herbst 2015 übernehmen. Wir gratulieren dem ehemaligen IFK_Junior Fellow (1996)!

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IFK gratuliert herzlichst Hans Tuppy zum 90. Geburtstag!

Der international renommierte Biochemiker Hans Tuppy war in seiner langen Laufbahn Rektor der Universität Wien, Präsident des FWF, Präsident der ÖAW, Vorstandsvorsitzender des IFK sowie Wissenschaftsminister.

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Grete-Mostny-Dissertationspreis an Barbara Hausmair

Am 14. Mai 2014 wird der Grete-Mostny-Dissertationspreis an Barbara Hausmair, IFK_Junior Fellow im Studienjahr 2008/9, verliehen.

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Fellows

IFK_Fellows und ihre Forschungsprojekte im Wintersemester 2014/15

Anna Estermann befasst sich in ihrem Forschungsprojekt mit der Krise des literarischen Realismus in den 1960-er Jahren, Anna Lindemann mit Sigmund Freuds Kokainforschungen. Bernd Malkmus beobachtet anhand zeitgenössischer literarischer Werke, ein neues, diffuses Epochenbewusstsein, Carla Küffner analysiert die Verhandlungspraxis von Abschiebungen. Daniel Kuby entdeckt den bislang unbekannten biografischen Teil des Philosophen Paul Feyerabend, Erik Born zeichnet den Weg der drahtlosen Kommunikation nach, Florian Huber die naturkundlichen Modelle in der Glaskunst. Hans-Thies Lehmann Untersuchungsgegenstand ist das Ausnahmephänomen Bertolt Brecht als Philosoph, Poet und Politiker in einer Person. Jasmin Mersmann fokussiert auf Teufelspakte und Teufelsaustreibungen in der Frühen Neuzeit, Karl-Siegbert Rehberg auf Arnold Gehlens Ambivalenzen in dessen Gesamtwerk. Magdalena Bachmann arbeitet an den Texten zur zweiten Lebensphase des Biochemikers Erwin Chargaff. Marianne Sommer untersucht Geschichten, wie sie auf der Basis von Knochen, Organismen und Molekülen erzählt werden, Martin Gronau die konzeptionellen Verschränkungen zoologischer und politologischer Ordnungsfigurationen in der griechischen Antike, Michael Moore die Leichensynode des Papst Formosus. Peter Utz widmet sich in seinem Forschungsprojekt  dem Zitat bei Robert Walser, Karl Kraus, Robert Musil u. a., Petra Bopp den Erinnerungskonstruktionen der Wehrmachtssoldaten. Simon Loidl zeichnet Karrieren nach, die direkt von der Kolonialforschung zur NS-Medizin hin verlaufen. Susanne Bauer geht den Risikomodellierungen zu Strahlenrisiken am Ende des Kalten Krieges nach, Vera Wolff der Anbindung der bildenden Kunst an die Wissens- und Technikgeschichte in der Zeit des Kalten Krieges.  Thorben Päthe  analysiert das Kulturmodell des „Geistes“ als Chiffre eines spezifischen Kulturmodells, wie das des „deutschen Geistes“. 


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Publications

Das IFK stellt vor: Edition Parabasen

Kulturwissenschaftliche Literatur zur Musikstadt Wien als Konstruktion, Kulturen und Kriege, Medienkultur, Repräsentationen des Holocaust, kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und anderen Themen.

IFK_art

Markus Burgstaller, full contact (2012), HD Video, 7 sek im Loop

full contact

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den vorangegangenen Studienjahren stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Professor Johannes Wegerbauer), der Abteilung für Malerei und Grafik (Professorin Ursula Hübner) und der Abteilung textil•kunst•design (Professor Gilbert Bretterbauer) in den Räumlichkeiten des IFK aus. Im Studienjahr 2014/15 freuen wir uns, Arbeiten der Abteilung für Experimentelle Gestaltung im Institut für bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Professorin Andrea van der Straeten zugänglich zu machen. Das Motto lautet: „full contact“.
Mit „full contact“ bezeichnet man Vollkontaktkampfsportarten, das heißt solche mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt. Ein gleich betiteltes Video basiert auf Bildmaterial, für das der Künstler genau dort recherchiert hat, wo es zu ganz und gar keinen realen Körperkontakten kommt: im Internet. Gerade die Grenzen zwischen dem individuellen physischen und dem abstrakteren gesellschaftlichen Körper sind es, die in den künstlerischen Arbeiten in dieser Ausstellung hinterfragt werden: direkter Aufprall und daraus folgende Zerstörung wie auch die fein ziselierten Risse gesellschaftlicher Ein- und Ausgrenzungen und emotionaler Zurichtung. Die Haut als Membran zwischen innen und außen wird zur sensitiven Fläche, auf die sich Erfahrungen einritzen oder auftragen lassen, und ausgerechnet Blut, die für die Erhaltung des Lebens (als Blutkonserve) wie auch für seine Verwaltung (in Datenbanken) essenziellste Körperflüssigkeit, wird zur heiklen Ware in einem  Austauschprozess über alle Grenzen und Vorschriften hinweg. Die im IFK präsentierten künstlerischen Arbeiten waren Teil einer Auseinandersetzung mit Grenzen und Vorgängen der Entgrenzung im Rahmen eines Kunstfestivals der Experimentellen an der Kunstuniversität Linz im Mai 2014: „Der Käfig ist auf, und der Zoo zu“.  Eine Publikation ist in Arbeit.

 

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014

Dauer: 2.10.2014 - 30. Juni 2015

 

Künstlerische Arbeiten von:

Markus Burgstaller, Romina Dodic Szepe, Rebekka Hochreiter,

Eginhartz Kanter, Elke Kieweg, Thomas Kluckner, Meng-Shu Lee, 

Lisl Matzer, Alice Möschl, Matthias Ortner, Helmut Steinecker, Evelyn Zeller

 



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