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Research Foci

Who is the Monster and Who is the Man?

Ein Vortrag von Beatrice Frasl

Lecture

02.05.2016

BEATRICE FRASL: “WHO IS THE MONSTER AND WHO IS THE MAN” – HETERONORMATIVITY AND CONSTRUCTIONS OF (SEXUAL) OTHERNESS IN DISNEY’S ANIMATED FEATURE FILMS

„Disney“-Produktionen gelten meist als Musterbeispiele für konservative Bildpolitiken. Auch von akademischer Seite erschöpft sich die Beschäftigung mit Disneyfilmen oftmals in bloßer Kritik. Welche subversiven Räume erschließen sich hinter der vordergründigen Heteronormativität, wenn die Texte einem „queer reading“ unterzogen werden?



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Lecture

09.05.2016

ARIANE TANNER: CRITICAL BIOMASS – ODER DIE HISTORISCHE DYNAMIK VON „LEBENDMASSE“

Massen evozieren Utopien und Schreckensszenarien: Um 1900 galten Menschenmengen als Hoffnungsträger sozialer Reformen und zugleich als anarchische Bedrohung. Der biologische Begriff „Biomasse“ aus den 1920er-Jahren transportiert diesen Umschlagpunkt zwischen Kontrolle und Eigendynamik. Welche Geschichte hat dieses Konzept?



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Lecture

11.05.2016

MICHAEL BRACEWELL: “FOOD FOR A BLUSH”—A STRANGE EXAMPLE OF BRITISH ART SCHOOL CINEMA OF THE 1950s

Anomalous to the otherwise social-realist ethos of the British “Free Cinema” movement of the 1950s, “Food for a Blush” is a short, 30-minute  film made between 1956 and 1959 by two students at the Chelsea School of Art in London. It was described by one of its makers as “a documentary of worry” filmed between bedsits and bombsites.



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Lecture

18.05.2016

RAIMAR ZONS: FALTUNGEN. GOETHES "WAHLVERWANDTSCHAFTEN"

Goethes  nach eigener Auskunft „bestes Buch“ ist zugleich sein nach wie vor rätselhaftestes , obgleich es sein meistanalysiertes  sein dürfte.  Aber alle Versuche müssen letztlich vor dem Inkommensurablen dieses Romans resignieren, der seine Leser und insbesondere Leserinnen weder exemplarisch belehrt, sie nicht zur Identifikation einlädt  noch durch seinen Plot besonders gut unterhält. Aber was sonst?

 


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Conference

19.05.2016 - 20.05.2016

BILDGESCHICHTEN. VON DEN ANFÄNGEN DER FOTOREPORTAGE

Was passiert beim Zusammenspiel zweier so unterschiedlicher Medien wie des augenscheinlich die Wirklichkeit bloß aufzeichnenden Fotos und der verbalen Sprache mit ihrer erzählerischen Freiheit? 



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Lecture

23.05.2016

STEFANIE KITZBERGER: DAS IMAGINÄRE IM RUSSISCHEN KONSTRUKTIVISMUS

In den künstlerischen Arbeiten der russischen KonstruktivistInnen ist ein paradoxes Nachleben traditioneller Rezeptionsverhältnisse und repräsentationaler Strukturen zu beobachten. Stefanie Kitzberger fragt nach den historischen Kontexten dieser Wiederkehr.



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Lecture

30.05.2016

ZACHARY BARR: PUBLICS, PROPERTIES, PARAMETERS: AUSTRIAN NATURAL SCIENCE ON THE PERIPHERY, 1887—1914

Who makes scientific knowledge, and how? Who is excluded from knowledge-making processes, and why? Zachary Barr argues that the answer to these questions leads beyond laboratories, journals, and conferences, to sites of circulation and translation between scientists, scientific amateurs, and lay publics.



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Lecture

01.06.2016

„SELBST“. THOMAS MEINECKE LIEST AUS SEINEM DERZEIT ENTSTEHENDEN NEUEN ROMAN

Post-Porn? Post-Gender? Der sexuelle Diskurs versucht, die Mauern seiner Gefangenschaft innerhalb der von Freud, Foucault und Butler beschriebenen Hierarchien zu überwinden.



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News

Tische an Bord, oder die Eroberung der Welt

Öffentlicher Vortrag von IFK_Senior Fellow Peter Bexte zu den Nova-Reperta-Bildern des Johannes Stradanus, 2. Juni 2016, 11h30 Universität Wien, HS7.

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Nachtasyl mit Thomas Meinecke im Thalia Theater

Pop-Culture Lecture Party mit Thomas Meinecke Der Autor, Musiker und IFK_Writer in Residence Thomas Meinecke und der Dramaturg Matthias Günther sprechen über das Phänomen Pop anhand verschiedener Beispiele aus der Welt der Musik, des Theaters und von anderswo. Freitag, 29. April, 20h30, Thalia Theater, Hamburg.

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Brief aus Wien (2). In der Kirche

Hanna Engelmeier, derzeit IFK_Research Fellow, schreibt für den "Merkur" aus Wien. Sie war in der Kirche.

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Befehl und Einfall

Konferenz vom 28. bis 30 April in Berlin

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Brief aus Wien

Hanna Engelmeier, derzeit IFK_Research Fellow, ansonsten wissenschaftliche Koordinatorin der DFG-Forschergruppe "Medien und Mimesis", schreibt für den "Merkur" ihre Eindrücke zu ihrem Wienaufenhalt auf.

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Capitalism, Temporality, and the Crisis of Labor

Lecture by Moishe Postone,Professor of Modern History at the University of Chicago and IFK_Senior Fellow, 19 March 2016, 18:00 h, Cluj-Napoca, Romania.

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Bei Anruf Angst

relatifs - eine Veranstaltungsreihe der Abteilung Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte und Kunsttheorie der Kunstuniversität Linz: Vortrag "Bei Anruf Angst" von IFK_Research Fellow Burkhardt Wolf.

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2016

Aleida Assmann geht den vermeintlichen Außengrenzen der Literatur nach und fokussiert auf das durchlässige Verhältnis zwischen Fakten und Fiktion. Zachary Barr untersucht die Milieus von Naturwissenschaft und Naturgeschichte im Österreich der Jahrhundertwende mit besonderem Augenmerk auf gemeinnützige Vereine wie Naturfreunde oder Urania. Elias Berner ist den filmischen Sounds der Shoa auf der Spur.

Peter Bexte arbeitet an der künstlerisch erprobten und philosophisch thematisierten Konjunktion "und". Hanna Engelmeier erkundet die Genealogien minderer Mimesis, Beatrice Frasl die Konstruktionen von OthernessGender und Race in Disneys Animationsfilmen. Hamid Ekbia analysiert die Auswirkungen von Dronen. Die Studie von Fani Gargova widmet sich dem soziokulturellen, historischen und architektonischen Kontext der Zentralsynagoge von Sofia und leistet so ein besseres Verständnis der jüdischen Bevölkerung und deren Verhältnis zu christlichen und muslimischen Nachbarn am Balkan.

Das Forschungsprojekt von Ivo Gurschler wiederum widmet sich der Meskalin-Forschung in Deutschland und Österreich zwischen den Jahren 1897 und 1945. Birgit Haberpeuntner untersucht die auffällig breite Rezeption Walter Benjamins im Kontext aktueller Debatten zur kulturellen Übersetzung. Stefanie Kitzberger arbeitet an Modellen und (Selbst-)Entwürfen der russischen Avantgarde in den frühen 1920er-Jahren. Maximilian Martsch geht anhand der Städte Wien und Paris der Frage nach, wie sich städtische Versorgungssysteme im 19. Jahrhundert verändert haben. Thomas Meinecke arbeitet während seines Fellowships als Writer in Residence an seinem Roman-Projekt "Selbst".

Moishe Postone analysiert kritische Interpretationen des "Kapitals". Marlene Rutzendorfer untersucht die architektonischen Impulse von Christoph Schlingensiefs Operndorf in Afrika, Barbara Naumann die Poetik der ungerichteten Rede, des Geschwätzigen im europäischen Roman des 19. Jahrhunderts. Wie sich die "kakanische" Bürokratie in literarischen Texten niedergeschlagen hat, erforscht Burkhardt Wolf. Ariane Tanner beschreibt den Einfluss des Konzepts Biomasse seit Beginn des 20. Jahrhunderts und Raimar Zons die rethorischen Mittel in Goethes "Wahlverwandtschaften".


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Exhibitions

IFK_art — Museum der Wahrnehmung — Philipp Unterkircher — I am corrupted

Museum der Wahrnehmung


IFK_art ist eine kunstfördernde Aktion des IFK, die ausgewählte künstlerische Arbeiten der StudentInnen der Kunstuniversität Linz in den Institutsräumen des IFK in Wien präsentiert. Studierende einer ausgewählten Abteilung „bespielen“ mit ihren Fotografien, Materialien und digitalen Artworks die Arbeits- und Vortragsräume des IFK und leisten somit eine Art Satelliten-Funktion für die Kunstuniversität Linz in Wien.

 

Im Studienjahr 2015/16 werden Arbeiten der Abteilung für Visuelle Kommunikation unter der Leitung von Professorin Tina Frank ausgestellt. Das Motto lautet: Museum der Wahrnehmung – eine Werkschau, die das Aufblitzen von „Lichtblicken“ fördern möchte und dazu einlädt, die eigene Wahrnehmung aktiv zu erkunden. Erforscht wird die Geschichte des Sehens mit visuellen Mitteln – eine Auseinandersetzung mit psychologischen und kulturellen Bedeutungen von Farbe und Licht ist intendiert.  Mittels unterschiedlichster Technologien wurden eigene Positionen und gestalterische Fragestellungen entwickelt. Die Arbeiten reichen von interaktiven Installationen bis hin zu Büchern.

 

Ausstellungsbeginn: 2. Oktober 2015 


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