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Research Foci

Austrian Natural Science on the Periphery, 1667-1914

Ein Vortrag von Zachary Barr

IFK_Senior- und Research Fellowships

Application Forms sind online!

Lecture

30.05.2016

ZACHARY BARR: PUBLICS, PROPERTIES, PARAMETERS: AUSTRIAN NATURAL SCIENCE ON THE PERIPHERY, 1887—1914

Who makes scientific knowledge, and how? Who is excluded from knowledge-making processes, and why? Zachary Barr argues that the answer to these questions leads beyond laboratories, journals, and conferences, to sites of circulation and translation between scientists, scientific amateurs, and lay publics.



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Lecture

01.06.2016

„SELBST“. THOMAS MEINECKE LIEST AUS SEINEM DERZEIT ENTSTEHENDEN NEUEN ROMAN

Post-Porn? Post-Gender? Der sexuelle Diskurs versucht, die Mauern seiner Gefangenschaft innerhalb der von Freud, Foucault und Butler beschriebenen Hierarchien zu überwinden.



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Lecture

06.06.2016

IVO GURSCHLER: ZUR GENEALOGIE DES MESKALINS (1887–1919)

Meskalin gilt auch heute noch als „Meter“ für die Klasse der psychedelischen Substanzen, da es als Erstes wissenschaftlich systematisch erforscht worden ist. Aber wie wurde aus einem mexikanischen Kaktus überhaupt eine chemische Reinsubstanz?



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Lecture

13.06.2016

PETER BEXTE: REBELLION DES „UND“ / FREIHEIT ZUM „UND“

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg schuf der Merz-Künstler Kurt Schwitters ein Schlüsselwerk der Moderne: die Collage namens „Undbild“. Zur selben Zeit arbeitete der Philosoph Franz Rosenzweig an einer Philosophie des „und“. Beide rührten damit (auf je verschiedene Weise) an den Nerv einer Epoche, die als Trümmerfeld erfahren wurde. 



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Conference

16.06.2016 - 17.06.2016

HETERONOMIEÄSTHETIK DER MODERNE. JENSEITS LITERARISCHER AUTONOMIE

Unser Verständnis der Literatur seit 1800 ist von der Vorstellung geprägt, man habe es mit „autonomer“ Kunst zu tun. Die Tagung möchte diese Einschätzung revidieren und widmet sich denjenigen Bewegungen der Moderne, die in ihren Programmen oder Praktiken von einer Fremdbestimmung der Kunst ausgehen – von ihrer „Heteronomie".

 


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Lecture

20.06.2016

ELIAS BERNER: SOUNDTRACK DER SHOAH?

Filmmusik zwischen Gedenken und Provokation. Elias Berner wird anhand von Fallbeispielen den Paradigmenwechsel auf musikalischer Ebene der filmischen Darstellungen der Shoah überprüfen.



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Lecture

22.06.2016

ALEIDA ASSMANN: MENSCHENRECHTE UND MENSCHENPFLICHTEN IM HISTORISCHEN KULTURVERGLEICH

"Menschenrechte" gibt es seit der frühen Neuzeit. Sie wurden in der Aufklärung erfunden und in der Französischen Revolution deklariert, aber keineswegs auch immer umgesetzt. Für viele blieben sie lange Zeit eine unerfüllte Forderung und müssen bis heute immer wieder neu erkämpft werden. "Menschenpflichten" dagegen gibt es seit Menschengedenken. Es geht dabei um Selbstverpflichtungen der Stärkeren und Etablierten, sich fürsorglich um Schutzlose und Bedürftige zu kümmern.  

 


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Lecture

27.06.2016

HANNA ENGELMEIER: MINDERE MIMESIS UND DIE WISSENSCHAFTEN

Wissenschaft treiben heißt Neues schaffen, innovativ sein, schöpfen. Oder? Welche Rolle spielen das „Nachäffen“, Wiederholen, „Aufkochen“ und Imitieren dabei, dass die Wissenschaft über ihr eigenes Tun Bescheid weiß? Hanna Engelmeier fragt danach, ob (Geistes-) Wissenschaft vor allem durch gelungene Imitation ihrer eigenen Formen entsteht - oder genau dadurch eigentlich nichts als bloße Wiehderholung ist.

 

 


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News

Tische an Bord, oder die Eroberung der Welt

Öffentlicher Vortrag von IFK_Senior Fellow Peter Bexte zu den Nova-Reperta-Bildern des Johannes Stradanus, 2. Juni 2016, 11h30 Universität Wien, HS7.

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BRIEF AUS WIEN (IV).

IFK_RESEARCH FELLOW HANNA ENGELMEIER WAR SCHWIMMEN. Ein Blog.

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ZUKUNFTSMUSIK

FESTIVAL UND TAGUNG AN DER KUNSTUNIVERSITÄT LINZ. 2.-4. JUNI 2016

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BRIEF AUS WIEN (III). NINA SIMONE IM ZILLERTAL

Hanna Engelmeier, derzeit IFK_Research Fellow, schreibt für den "Merkur" aus Wien. Nun machte sie einen Sidestep von Wien aus ins Zillertal.

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Nachtasyl mit Thomas Meinecke im Thalia Theater

Pop-Culture Lecture Party mit Thomas Meinecke Der Autor, Musiker und IFK_Writer in Residence Thomas Meinecke und der Dramaturg Matthias Günther sprechen über das Phänomen Pop anhand verschiedener Beispiele aus der Welt der Musik, des Theaters und von anderswo. Freitag, 29. April, 20h30, Thalia Theater, Hamburg.

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Brief aus Wien (2). In der Kirche

Hanna Engelmeier, derzeit IFK_Research Fellow, schreibt für den "Merkur" aus Wien. Sie war in der Kirche.

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Befehl und Einfall

Konferenz vom 28. bis 30 April in Berlin

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2016

Aleida Assmann geht den vermeintlichen Außengrenzen der Literatur nach und fokussiert auf das durchlässige Verhältnis zwischen Fakten und Fiktion. Zachary Barr untersucht die Milieus von Naturwissenschaft und Naturgeschichte im Österreich der Jahrhundertwende mit besonderem Augenmerk auf gemeinnützige Vereine wie Naturfreunde oder Urania. Elias Berner ist den filmischen Sounds der Shoa auf der Spur.

Peter Bexte arbeitet an der künstlerisch erprobten und philosophisch thematisierten Konjunktion "und". Hanna Engelmeier erkundet die Genealogien minderer Mimesis, Beatrice Frasl die Konstruktionen von OthernessGender und Race in Disneys Animationsfilmen. Hamid Ekbia analysiert die Auswirkungen von Dronen. Die Studie von Fani Gargova widmet sich dem soziokulturellen, historischen und architektonischen Kontext der Zentralsynagoge von Sofia und leistet so ein besseres Verständnis der jüdischen Bevölkerung und deren Verhältnis zu christlichen und muslimischen Nachbarn am Balkan.

Das Forschungsprojekt von Ivo Gurschler wiederum widmet sich der Meskalin-Forschung in Deutschland und Österreich zwischen den Jahren 1897 und 1945. Birgit Haberpeuntner untersucht die auffällig breite Rezeption Walter Benjamins im Kontext aktueller Debatten zur kulturellen Übersetzung. Stefanie Kitzberger arbeitet an Modellen und (Selbst-)Entwürfen der russischen Avantgarde in den frühen 1920er-Jahren. Maximilian Martsch geht anhand der Städte Wien und Paris der Frage nach, wie sich städtische Versorgungssysteme im 19. Jahrhundert verändert haben. Thomas Meinecke arbeitet während seines Fellowships als Writer in Residence an seinem Roman-Projekt "Selbst".

Moishe Postone analysiert kritische Interpretationen des "Kapitals". Marlene Rutzendorfer untersucht die architektonischen Impulse von Christoph Schlingensiefs Operndorf in Afrika, Barbara Naumann die Poetik der ungerichteten Rede, des Geschwätzigen im europäischen Roman des 19. Jahrhunderts. Wie sich die "kakanische" Bürokratie in literarischen Texten niedergeschlagen hat, erforscht Burkhardt Wolf. Ariane Tanner beschreibt den Einfluss des Konzepts Biomasse seit Beginn des 20. Jahrhunderts und Raimar Zons die rethorischen Mittel in Goethes "Wahlverwandtschaften".


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Exhibitions

IFK_art — Museum der Wahrnehmung — Philipp Unterkircher — I am corrupted

Museum der Wahrnehmung


IFK_art ist eine kunstfördernde Aktion des IFK, die ausgewählte künstlerische Arbeiten der StudentInnen der Kunstuniversität Linz in den Institutsräumen des IFK in Wien präsentiert. Studierende einer ausgewählten Abteilung „bespielen“ mit ihren Fotografien, Materialien und digitalen Artworks die Arbeits- und Vortragsräume des IFK und leisten somit eine Art Satelliten-Funktion für die Kunstuniversität Linz in Wien.

 

Im Studienjahr 2015/16 werden Arbeiten der Abteilung für Visuelle Kommunikation unter der Leitung von Professorin Tina Frank ausgestellt. Das Motto lautet: Museum der Wahrnehmung – eine Werkschau, die das Aufblitzen von „Lichtblicken“ fördern möchte und dazu einlädt, die eigene Wahrnehmung aktiv zu erkunden. Erforscht wird die Geschichte des Sehens mit visuellen Mitteln – eine Auseinandersetzung mit psychologischen und kulturellen Bedeutungen von Farbe und Licht ist intendiert.  Mittels unterschiedlichster Technologien wurden eigene Positionen und gestalterische Fragestellungen entwickelt. Die Arbeiten reichen von interaktiven Installationen bis hin zu Büchern.

 

Ausstellungsbeginn: 2. Oktober 2015 


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