Calendar

Preview

Weltmarktführer: Die Blaschka-Modelle

Vortrag von Florian Huber

Modernismus und die Politik des Spätstils

5. Carl E. Schorske Lecture von Michael Steinberg

Queer Ethnography and the "Hotel Beirut"

Vortrag von Sofian Merabet

Lecture

16.04.2015

5th CARL E. SCHORSKE LECTURE: MICHAEL STEINBERG: MODERNISMUS UND DIE POLITIK DES SPÄTSTILS

Als Hommage an Carl Schorske zu seinem 100. Geburtstag unterzieht Michael Steinberg die Frage des Spätstils einer erneuten Lektüre. Dieser von Theodor Adorno und später von Edward Said entwickelte Begriff bezieht sich sowohl auf die Spätwerke von Künstlern und Denkern als auch auf das „Spätsein“ als kulturelles oder politisches Stadium, z.B. während des Fin de Siècle. 


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Lecture

20.04.2015

FLORIAN HUBER: WELTMARKTFÜHRER. DIE BLASCHKA-MODELLE IM KONTEXT EINER GESCHICHTE DER LEBENSWISSENSCHAFTEN

„No matter what time of year you visit, a garden of flowers is blooming in Cambridge, Massachusetts.“ Mit diesem Slogan bewirbt das Harvard Museum of Natural History seine „Ware Collection of Glass Models of Plants“, die jährlich etwa 180.000 BesucherInnen anzieht.


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Workshop

24.04.2015

KUNST UND EPISTEMOLOGIE–BEGEGNUNGEN

Albert Flocon und Gaston Bachelard: Ein Kupferstecher begegnet einem Philosophen und Wissenschaftstheoretiker. Punkt, Linie, Fläche: drei Begriffe der Mathematik oder der bildenden Kunst? Mehr Dinge sehen, als sich das Wissen träumt! Aber was heißt überhaupt Wissen im Kontext der Kunst?


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Lecture

27.04.2015

ERIK BORN: ENTKABELUNG. ZUR MEDIENGESCHICHTE DER DRAHTLOSIGKEIT

Drahtlose Technologien versprechen einen freien Verkehr von großen Datenmengen und Ideen, bei völliger Ortsunabhängigkeit. Mit dem Verschwinden des Kabels entstehen aber neue Fragen um die Verteilung der Ressourcen zwischen Industrie, Militär und Zivilbevölkerung.


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Lecture

29.04.2015

JERNEJ HABJAN: UNCLES AND NEPHEWS IN PARIS AND VIENNA: DIDEROT, MARX, ALTHUSSER, MILLER, AND BERNHARD [E]

Joking relationships between uncles and nephews are the royal road to pre-modern communities. In modern societies, this crucial role is attributed to the state. Yet uncles and nephews remain key for such modern figures as Denis Diderot, Karl Marx, Louis Althusser, and J.-A. Miller in Paris, as well as for Thomas Bernhard in Vienna.


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Conference

03.05.2015 - 07.05.2015

FILMRETROSPEKTIVE. BILDER DER BEFREIUNG: LIBERATION FOOTAGE – ATROCITY PICTURES

Nichts hat die Vorstellung vom Holocaust nachhaltiger geprägt als die Filmaufnahmen aus den Konzentrationslagern, die unmittelbar nach deren Befreiung entstanden sind.


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Conference

07.05.2015 - 08.05.2015

LIBERATION FOOTAGE – ATROCITY PICTURES

„The things I saw beggar description.“ General Dwight D. Eisenhowers Bemerkung über das Konzentrationslager Ohrdruf: ein Satz wie ein Monument, in seiner idiomatischen Form unübersetzbar ins Deutsche. Die Dinge, die er sah, spotten nicht jeder Beschreibung, sie entbehren, erschöpfen und übersteigen sie.


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Lecture

11.05.2015

DANIEL KUBY: PROTOKOLLSÄTZE MIT GESANG. DER FRÜHE PAUL FEYERABEND (1924–1955)

Paul Feyerabend – ein Wissenschaftsphilosoph? Seine frühe Biografie lässt einen leidenschaftlichen Schüler der darstellenden Künste zum Vorschein kommen, der eine Opernsängerkarriere hätte einschlagen können. Daniel Kuby untersucht das chaotisch anmutende kultur- und sozialgeschichtliche Gewebe, in dem Feyerabends frühe wissenschaftliche und künstlerische Aktivitäten nahtlos ineinander übergehen.


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News

Wandzeitung: Frau im Fluss. Ein Wehrmachtsalbum aus der Ukraine 1942

Am 03.03.2015 wurde im Atelier Steinbrener, Dempf und Huber, Ecke Rotensterngasse/Glockengasse in Wien die Wandzeitung: Frau im Fluss. Ein Wehrmachtsalbum aus der Ukraine 1942, gestaltet von Petra Bopp und Helmut Lethen präsentiert. Hier nun einige Ansichten der Wandzeitung und des Vortrags im Atelier.

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Carl E. Schorske erhält das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Carl E. Schorske wurde am 15. März 2015 100 Jahre alt. Am 29. März wird ihm zu Ehren ein festliches Konzert im Altersheim in New Jersey stattfinden und dem Jubilar von Kulturminister Josef Ostermayer das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

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Veranstaltungsreihe "relatifs" der Kunstuniversität Linz

Gertrud Koch: Der menschliche Körper als generische Form. Zum Anthropomorphismus der Medien, 17. März 2015,18.15 Uhr, Audimax, Kunstuniversität, Kollegiumgasse 2, 4020 Linz

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Carl E. Schorske feiert am 15. März seinen 100. Geburtstag

Das Team des IFK gratuliert!

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TIME OUT .03

Studierende des Bachelorstudiums Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Kunstuniversität Linz präsentieren ihre Arbeiten im Ars Electronica Center.

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Kunstuniversität Linz: Tag der offenen Tür: 24.4.15

Am 24. April 2015 zwischen 9.00 und 17.00 Uhr lädt die Kunstuniversität Linz zu einem Tag der offenen Tür. Standorte der Kunstuniversität Linz sind Hauptplatz, Kollegiumgasse und Urfahr. Besucht werden können die offenen Ateliers und Werkstätten, Ausstellungen, Vorträge und die Studienberatung.

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Fashion - Design & Technology

Die Kunstuniversität Linz bietet ab dem Wintersemester 2015/16 ein neues Studium an: Fashion - Design & Technology. Eine Anmeldung ist ab 4. Mai 2015 online möglich.

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2015

Jernej Habjan analysiert Scherzverwandtschaften zwischen Onkeln und Neffen bei Althusser, Miller und Bernhard, Josef Früchtl legt seinen Forschungsschwerpunkt auf Prämissen, nach denen sich Vernunft und Gefühle, Demokratie und Emotionen ausschließen. Sofian Merabet rekonstruiert die Mikrogeschichte des libanesischen “Hotel Beirut” von den 1950er-Jahren bis 2008, Stefaniya Ptashnyk beschäftigt sich mit Mehrsprachigkeit und den verschiedenen Kommunikationsräumen Lembergs in der Zeit von 1848 bis 1918. Katalin Teller ist den historischen Erzählformen in den Zirkuspantomimen von den 1880er-Jahren bis in die Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts auf der Spur, Hans-Jörg Rheinberger dem bibliophilen Verhältnis zwischen einem Philosophen und einem Kupferstecher. Peter Geimer geht der Frage nach, wie Geschichte bildhaft rekonstruiert, „wiederhergestellt“ wird und was dabei misslingen kann. Urs Stäheli charakterisiert die Praktiken der Entnetzung in Kunst und Ökonomie. Karl Schlögel betätigt sich als Archäologe des sowjetischen Kommunismus. Carla Küffner analysiert die Verhandlungspraxis von Abschiebungen. Daniel Küffner entdeckt den bislang unbekannten biografischen Teil des Philosophen Paul Feyerabend, Erik Born zeichnet den Weg der drahtlosen Kommunikation nach, Florian Huber den der naturkundlichen Modelle in der Glaskunst. Magdalena Bachmann arbeitet an den Texten zur zweiten Lebensphase des Biochemikers Erwin Chargaff, Martin Gronau untersucht  konzeptionelle Verschränkungen zoologischer und politologischer Ordnungsfigurationen in der griechischen Antike. Thorben Päthe analysiert das Kulturmodell des „Geistes“ als Chiffre eines spezifischen Kulturmodells, wie das des „deutschen Geistes“. Anna Estermann befasst sich in ihrem Forschungsprojekt mit der Krise des literarischen Realismus in den 1960-er Jahren, Anna Lindemann mit Sigmund Freuds Kokainforschungen.

 

Zu den Fellows und ihren Forschungsprojekten


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Publications

Das IFK stellt vor: Edition Parabasen

Kulturwissenschaftliche Literatur zur Musikstadt Wien als Konstruktion, Kulturen und Kriege, Medienkultur, Repräsentationen des Holocaust, kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und anderen Themen.

IFK_art

Unterwald (2010), Monografie mit Texten von Thomas Ballhausen und Helmut Steinecker, Fotohof edition, 24 x 30 cm, 124 Seiten

full contact

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den vorangegangenen Studienjahren stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Professor Johannes Wegerbauer), der Abteilung für Malerei und Grafik (Professorin Ursula Hübner) und der Abteilung textil•kunst•design (Professor Gilbert Bretterbauer) in den Räumlichkeiten des IFK aus. Im Studienjahr 2014/15 freuen wir uns, Arbeiten der Abteilung für Experimentelle Gestaltung im Institut für bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Professorin Andrea van der Straeten zugänglich zu machen. Das Motto lautet: „full contact“.
Mit „full contact“ bezeichnet man Vollkontaktkampfsportarten, das heißt solche mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt. Ein gleich betiteltes Video basiert auf Bildmaterial, für das der Künstler genau dort recherchiert hat, wo es zu ganz und gar keinen realen Körperkontakten kommt: im Internet. Gerade die Grenzen zwischen dem individuellen physischen und dem abstrakteren gesellschaftlichen Körper sind es, die in den künstlerischen Arbeiten in dieser Ausstellung hinterfragt werden: direkter Aufprall und daraus folgende Zerstörung wie auch die fein ziselierten Risse gesellschaftlicher Ein- und Ausgrenzungen und emotionaler Zurichtung. Die Haut als Membran zwischen innen und außen wird zur sensitiven Fläche, auf die sich Erfahrungen einritzen oder auftragen lassen, und ausgerechnet Blut, die für die Erhaltung des Lebens (als Blutkonserve) wie auch für seine Verwaltung (in Datenbanken) essenziellste Körperflüssigkeit, wird zur heiklen Ware in einem  Austauschprozess über alle Grenzen und Vorschriften hinweg. Die im IFK präsentierten künstlerischen Arbeiten waren Teil einer Auseinandersetzung mit Grenzen und Vorgängen der Entgrenzung im Rahmen eines Kunstfestivals der Experimentellen an der Kunstuniversität Linz im Mai 2014: „Der Käfig ist auf, und der Zoo zu“.  Eine Publikation ist in Arbeit.

 

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014

Dauer: 2.10.2014 - 30. Juni 2015

 

Künstlerische Arbeiten von:

Markus Burgstaller, Romina Dodic Szepe, Rebekka Hochreiter,

Eginhartz Kanter, Elke Kieweg, Thomas Kluckner, Meng-Shu Lee, 

Lisl Matzer, Alice Möschl, Matthias Ortner, Helmut Steinecker, Evelyn Zeller

 



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