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Preview

Freuds Kokainstudien

Vortrag von Anna Lindemann

IFK_Junior Fellowship 2015/16

Anträge bis 19. Jänner möglich!

Lecture

12.01.2015

ANNA LINDEMANN: FREUDS KOKAINSTUDIEN UND DIE STANDARDS PSYCHOPHARMAKOLOGISCHER FORSCHUNG (1878–1888)

Die klinische Erprobung des Alkaloids Kokain war in den 1880er-Jahren ein wichtiger Forschungsbereich. Das Kokain wurde als neues Medikament nicht nur zur Lokalanästhesie verwendet, sondern auch in der Behandlung von Neurosen und Psychosen getestet. Sigmund Freud war hier Vorreiter und hat in der europäischen Kokainforschung eine zentrale Rolle gespielt. Anna Lindemann evaluiert in ihrem Vortrag die vielen Zuschreibungen dieses Alkaloids als Betäubungsmittel, Neuroleptikum, aber auch als Drogensubstitut bei der in Europa grassierenden Morphiumsucht.

 


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Lecture

19.01.2015

VERA WOLFF: KALTE KUNST

Was genau war die Kunst des Kalten Krieges? Das „American Action Painting“, vom CIA gefördert und in Gestalt Jackson Pollocks zum Emblem westlicher Freiheit stilisiert? Oder jene abstrakte Kunst, mit der man im Westen an die Tradition der Klassischen Moderne, des Bauhauses und des Russischen Konstruktivismus anzuknüpfen versuchte?  


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Conference

22.01.2015 - 23.01.2015

HIMMELSSTRICHE. KLIMA IN KUNST, LITERATUR UND WISSENSCHAFT UM 1800

Klima ist ein schwieriger Gegenstand des Wissens: Als ein „Hyperobjekt“, das uns umfängt und durchdringt, übersteigt es die gängigen Kategorien des Erkennens und Denkens. Es lohnt sich daher, einen dezidiert kulturwissenschaftlichen Blick auf die historische Geburtsstunde des modernen Wissens vom Klima zu werfen. 

 


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Lecture

26.01.2015

MAGDALENA BACHMANN: GENTECHNOLOGIE ALS THRILL. POPULARISIERUNG EINES WISSENSCHAFTLICHEN DISKURSES AM BEISPIEL DER CHARGAFF-REZEPTION JOHANNES MARIO SIMMELS

Erwin Chargaff (1905–2002) ist gegenwärtig vor allem für seine Leistungen als Biochemiker bekannt. Dass er nach dem Ende seiner wissenschaftlichen Karriere in literarisch ambitionierten Essays gegen sein eigenes Fach polemisiert hat, wird oft vergessen. Magdalena Bachmann untersucht die Rezeption Chargaffs im naturwissenschaftlichen und im literarischen Kontext.

 


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News

Dingkonstitution und Sachdominanz. Anmerkungen aus der Perspektive der Philosophischen Anthropologie Arnold Gehlens

Ein Vortrag von Karl-Siegbert Rehberg, IFK_Gast des Direktors an der Kunstuniversität Linz am 27. November um 17h Uhr.

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Typografische Buchgespräche auf der BUCH WIEN

Im Rahmen der typografischen Buchgespräche auf der BUCH WIEN 2014 wird der Gestalter des prämierten "Katalogs der Unordnung. 20 Jahre IFK" Christoph Schörkhuber dazu eingeladen. Freitag, 14. November, 12h15 im Literaturcafé der BUCH WIEN.

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Wirklichkeitsbilder mit Hans-Thies Lehmann und Helmut Lethen

Hans-Thies Lehmann und Helmut Lethen im Gespräch im Theater "brut"

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Anticipating the Future by Mining the Past: The 'Scandinavian Laboratory' as Biomedical Infrastructure

IFK_Senior Fellow Susanne Bauer at Vienna STS Talks

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Bader-Preis 2014 für die Geschichte der Naturwissenschaften der ÖAW

Der diesjährige Bader-Preis für die Geschichte der Naturwissenschaften der ÖAW ergeht an Carolin Antos gem. mit Daniel Kuby, derzeit IFK_Junior Fellow.

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Reinhard Kannonier bleibt Rektor der Kunstuniversität Linz

Reinhard Kannonier bleibt weitere vier Jahre Rektor der Kunstuniversität Linz. Nach dem Senat hat ihm auch der Universitätsrat einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Funktionsperiode beginnt am 1. Oktober 2015 und dauert bis 30. September 2019. Nach dem Senat hat ihm auch der Universitätsrat einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Funktionsperiode beginnt am 1. Oktober 2015 und dauert bis 30. September 2019. Wir gratulieren!

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Stimmen der Kulturwissenschaften Nr. 77

Helmut Lethen über Bilder und ihre Wirklichkeit. Bilder, Fotografie, Wirklichkeit, Roland Barthes, Evidenz, Strukturalismus, Wehrmachtsausstellung, Schneewittchensarg, Leipziger Buchmesse

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Fellows

IFK_Fellows und ihre Forschungsprojekte im Wintersemester 2014/15

Anna Estermann befasst sich in ihrem Forschungsprojekt mit der Krise des literarischen Realismus in den 1960-er Jahren, Anna Lindemann mit Sigmund Freuds Kokainforschungen. Bernd Malkmus beobachtet anhand zeitgenössischer literarischer Werke, ein neues, diffuses Epochenbewusstsein, Carla Küffner analysiert die Verhandlungspraxis von Abschiebungen. Daniel Kuby entdeckt den bislang unbekannten biografischen Teil des Philosophen Paul Feyerabend, Erik Born zeichnet den Weg der drahtlosen Kommunikation nach, Florian Huber die naturkundlichen Modelle in der Glaskunst. Hans-Thies Lehmann Untersuchungsgegenstand ist das Ausnahmephänomen Bertolt Brecht als Philosoph, Poet und Politiker in einer Person. Jasmin Mersmann fokussiert auf Teufelspakte und Teufelsaustreibungen in der Frühen Neuzeit, Karl-Siegbert Rehberg auf Arnold Gehlens Ambivalenzen in dessen Gesamtwerk. Magdalena Bachmann arbeitet an den Texten zur zweiten Lebensphase des Biochemikers Erwin Chargaff. Marianne Sommer untersucht Geschichten, wie sie auf der Basis von Knochen, Organismen und Molekülen erzählt werden, Martin Gronau die konzeptionellen Verschränkungen zoologischer und politologischer Ordnungsfigurationen in der griechischen Antike, Michael Moore die Leichensynode des Papst Formosus. Peter Utz widmet sich in seinem Forschungsprojekt  dem Zitat bei Robert Walser, Karl Kraus, Robert Musil u. a., Petra Bopp den Erinnerungskonstruktionen der Wehrmachtssoldaten. Simon Loidl zeichnet Karrieren nach, die direkt von der Kolonialforschung zur NS-Medizin hin verlaufen. Susanne Bauer geht den Risikomodellierungen zu Strahlenrisiken am Ende des Kalten Krieges nach, Vera Wolff der Anbindung der bildenden Kunst an die Wissens- und Technikgeschichte in der Zeit des Kalten Krieges.  Thorben Päthe  analysiert das Kulturmodell des „Geistes“ als Chiffre eines spezifischen Kulturmodells, wie das des „deutschen Geistes“. 


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Publications

Das IFK stellt vor: Edition Parabasen

Kulturwissenschaftliche Literatur zur Musikstadt Wien als Konstruktion, Kulturen und Kriege, Medienkultur, Repräsentationen des Holocaust, kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und anderen Themen.

IFK_art

Markus Burgstaller, full contact (2012), HD Video, 7 sek im Loop

full contact

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den vorangegangenen Studienjahren stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Professor Johannes Wegerbauer), der Abteilung für Malerei und Grafik (Professorin Ursula Hübner) und der Abteilung textil•kunst•design (Professor Gilbert Bretterbauer) in den Räumlichkeiten des IFK aus. Im Studienjahr 2014/15 freuen wir uns, Arbeiten der Abteilung für Experimentelle Gestaltung im Institut für bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Professorin Andrea van der Straeten zugänglich zu machen. Das Motto lautet: „full contact“.
Mit „full contact“ bezeichnet man Vollkontaktkampfsportarten, das heißt solche mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt. Ein gleich betiteltes Video basiert auf Bildmaterial, für das der Künstler genau dort recherchiert hat, wo es zu ganz und gar keinen realen Körperkontakten kommt: im Internet. Gerade die Grenzen zwischen dem individuellen physischen und dem abstrakteren gesellschaftlichen Körper sind es, die in den künstlerischen Arbeiten in dieser Ausstellung hinterfragt werden: direkter Aufprall und daraus folgende Zerstörung wie auch die fein ziselierten Risse gesellschaftlicher Ein- und Ausgrenzungen und emotionaler Zurichtung. Die Haut als Membran zwischen innen und außen wird zur sensitiven Fläche, auf die sich Erfahrungen einritzen oder auftragen lassen, und ausgerechnet Blut, die für die Erhaltung des Lebens (als Blutkonserve) wie auch für seine Verwaltung (in Datenbanken) essenziellste Körperflüssigkeit, wird zur heiklen Ware in einem  Austauschprozess über alle Grenzen und Vorschriften hinweg. Die im IFK präsentierten künstlerischen Arbeiten waren Teil einer Auseinandersetzung mit Grenzen und Vorgängen der Entgrenzung im Rahmen eines Kunstfestivals der Experimentellen an der Kunstuniversität Linz im Mai 2014: „Der Käfig ist auf, und der Zoo zu“.  Eine Publikation ist in Arbeit.

 

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014

Dauer: 2.10.2014 - 30. Juni 2015

 

Künstlerische Arbeiten von:

Markus Burgstaller, Romina Dodic Szepe, Rebekka Hochreiter,

Eginhartz Kanter, Elke Kieweg, Thomas Kluckner, Meng-Shu Lee, 

Lisl Matzer, Alice Möschl, Matthias Ortner, Helmut Steinecker, Evelyn Zeller

 



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