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Das IFK_Programm/Wintersemester 2015/16

ist ab Mitte September 2015 online

News

"Singe den Zorn des Achill"

Die Kunst der Demokratie der Gefühle - Ein Essay von IFK_Senior Fellow Josef Früchtl

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Öffentliche Hearings am IFK - Nachfolge von Helmut Lethen

Am 2. und 3. Juni 2015 finden am IFK die öffentlichen Hearings betreffend der Neubestellung der IFK_Direktorin/des IFK_Direktors statt.

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Präsentation des Buches "Friedrich Achleitners Blick auf Österreichs Architektur nach 1945"

Am 26. Mai 2015, 18.00 Uhr lädt die Kunstuniversität Linz zur Präsentation des Buches "Friedrich Achleitners Blick auf Österreichs Architektur nach 1945" in das Audimax, Kollegiumgasse 2.

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Die verletzte Trommel. Der Krieg im slowenisch-triestinischen Karst 1915-1917

Lutz Musner befasst sich in seiner neuesten Publikation mit den Folgen der Schlachten im Karst des Ersten Weltkriegs.

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Der Zeithistoriker Siegfried Mattl ist tot.

Der Zeithistoriker und Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Geschichte und Gesellschaft, Siegfried Mattl, ist in der Nacht auf Samstag nach längerer schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren in Wien gestorben. Er war über viele Jahre ein wertvoller Konzeptor und Vortragender bei zahlreichen Konferenzen und spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung des BTWH-Networks 1998.

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Eve Blau erhält den Viktor Adler-Staatspreis 2015

Eve Blau, Adjunct Professor of the History of Urban Form und Co-Principal Investigator der Harvard Mellon Initiative on Urbanism and the Humanities an der Harvard University Graduate School of Design, ehemaliger IFK_Fellow sowie langjähriges Mitglied des International Advisory Boards (IAB) des IFK, erhält den Viktor Adler-Staatspreis für Geschichte sozialer Bewegungen 2015 für ihr Buch „Rotes Wien: Architektur 1919–1934. Stadt – Raum – Politik“ (Wien: Ambra 2014).

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das wissen der dinge

Eröffnungsvortrag von IFK_Gast des Direktors Hans-Jörg Rheinberger am 5. Mai 2015 im Naturhistorischen Museum.

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2015

Jernej Habjan analysiert Scherzverwandtschaften zwischen Onkeln und Neffen bei Althusser, Miller und Bernhard, Josef Früchtl legt seinen Forschungsschwerpunkt auf Prämissen, nach denen sich Vernunft und Gefühle, Demokratie und Emotionen ausschließen. Sofian Merabet rekonstruiert die Mikrogeschichte des libanesischen “Hotel Beirut” von den 1950er-Jahren bis 2008, Stefaniya Ptashnyk beschäftigt sich mit Mehrsprachigkeit und den verschiedenen Kommunikationsräumen Lembergs in der Zeit von 1848 bis 1918. Katalin Teller ist den historischen Erzählformen in den Zirkuspantomimen von den 1880er-Jahren bis in die Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts auf der Spur, Hans-Jörg Rheinberger dem bibliophilen Verhältnis zwischen einem Philosophen und einem Kupferstecher. Peter Geimer geht der Frage nach, wie Geschichte bildhaft rekonstruiert, „wiederhergestellt“ wird und was dabei misslingen kann. Urs Stäheli charakterisiert die Praktiken der Entnetzung in Kunst und Ökonomie. Karl Schlögel betätigt sich als Archäologe des sowjetischen Kommunismus. Carla Küffner analysiert die Verhandlungspraxis von Abschiebungen. Daniel Kuby entdeckt den bislang unbekannten biografischen Teil des Philosophen Paul Feyerabend, Erik Born zeichnet den Weg der drahtlosen Kommunikation nach, Florian Huber den der naturkundlichen Modelle in der Glaskunst. Magdalena Bachmann arbeitet an den Texten zur zweiten Lebensphase des Biochemikers Erwin Chargaff, Martin Gronau untersucht  konzeptionelle Verschränkungen zoologischer und politologischer Ordnungsfigurationen in der griechischen Antike. Thorben Päthe analysiert das Kulturmodell des „Geistes“ als Chiffre eines spezifischen Kulturmodells, wie das des „deutschen Geistes“. Anna Estermann befasst sich in ihrem Forschungsprojekt mit der Krise des literarischen Realismus in den 1960-er Jahren, Anna Lindemann mit Sigmund Freuds Kokainforschungen.

 

Zu den Fellows und ihren Forschungsprojekten


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IFK_art

Unterwald (2010), Monografie mit Texten von Thomas Ballhausen und Helmut Steinecker, Fotohof edition, 24 x 30 cm, 124 Seiten

full contact

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den vorangegangenen Studienjahren stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Professor Johannes Wegerbauer), der Abteilung für Malerei und Grafik (Professorin Ursula Hübner) und der Abteilung textil•kunst•design (Professor Gilbert Bretterbauer) in den Räumlichkeiten des IFK aus. Im Studienjahr 2014/15 freuen wir uns, Arbeiten der Abteilung für Experimentelle Gestaltung im Institut für bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Professorin Andrea van der Straeten zugänglich zu machen. Das Motto lautet: „full contact“.
Mit „full contact“ bezeichnet man Vollkontaktkampfsportarten, das heißt solche mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt. Ein gleich betiteltes Video basiert auf Bildmaterial, für das der Künstler genau dort recherchiert hat, wo es zu ganz und gar keinen realen Körperkontakten kommt: im Internet. Gerade die Grenzen zwischen dem individuellen physischen und dem abstrakteren gesellschaftlichen Körper sind es, die in den künstlerischen Arbeiten in dieser Ausstellung hinterfragt werden: direkter Aufprall und daraus folgende Zerstörung wie auch die fein ziselierten Risse gesellschaftlicher Ein- und Ausgrenzungen und emotionaler Zurichtung. Die Haut als Membran zwischen innen und außen wird zur sensitiven Fläche, auf die sich Erfahrungen einritzen oder auftragen lassen, und ausgerechnet Blut, die für die Erhaltung des Lebens (als Blutkonserve) wie auch für seine Verwaltung (in Datenbanken) essenziellste Körperflüssigkeit, wird zur heiklen Ware in einem  Austauschprozess über alle Grenzen und Vorschriften hinweg. Die im IFK präsentierten künstlerischen Arbeiten waren Teil einer Auseinandersetzung mit Grenzen und Vorgängen der Entgrenzung im Rahmen eines Kunstfestivals der Experimentellen an der Kunstuniversität Linz im Mai 2014: „Der Käfig ist auf, und der Zoo zu“.  Eine Publikation ist in Arbeit.

 

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014

Dauer: 2.10.2014 - 30. Juni 2015

 

Künstlerische Arbeiten von:

Markus Burgstaller, Romina Dodic Szepe, Rebekka Hochreiter,

Eginhartz Kanter, Elke Kieweg, Thomas Kluckner, Meng-Shu Lee, 

Lisl Matzer, Alice Möschl, Matthias Ortner, Helmut Steinecker, Evelyn Zeller

 



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