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Lecture

09.03.2015

MARTIN GRONAU: DER ANTIKE SCHWARM. ÜBERLEGUNGEN ZUR ARCHÄOLOGIE (BIO)POLITISCHER VERWIRRUNG

Die antike Zoologie kennt Menschen, Vögel, Bienen, Ameisen und Fische. Martin Gronau fragt: Kennt sie auch den Schwarm? Und falls ja: Was versinnbildlichte er? Wie ließ er sich metaphorisch gestalten? Welche Funktion erfüllte er in den soziopolitischen Diskursen der klassischen Antike?


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Conference

12.03.2015 - 13.03.2015

KRIEGSERFAHRUNGEN ERZÄHLEN

Kehren Kriegsteilnehmer sprachlos aus dem Krieg zurück? Ist es möglich, ihre Erfahrungen zu vermitteln? Geht es um eine generell undarstellbare Erfahrung oder um ein falsches Pathos der Undarstellbarkeit? Literaturwissenschaft und Geschichtswissenschaft treffen aufeinander, um Beispiele aus drei Kriegen dreier Epochen zu analysieren.


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Lecture

16.03.2015

THORBEN PÄTHE: VOM VERSCHWINDEN DES "DEUTSCHEN GEISTES"

Bis ins frühe 20. Jahrhundert wird der „deutsche Geist“ in staatspolitischen Schriften wie in literarischen Texten – von Klopstock, Schiller und Kleist bis hin zu Hofmannsthal und Thomas Mann – immer wieder aufs Neue beschworen. Wenngleich sich die jeweiligen Wiederaufgriffe in Nuancen unterscheiden, überwiegen doch die unübersehbaren Kontinuitäten, die den „deutschen Geist“ auch nach 1945 gelegentlich weiter „spuken“ lassen.


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Lecture

18.03.2015

WIENER VORLESUNG: KARL SCHLÖGEL: UKRAINE: EUROPAS "FRONTIER"– REISE IN EIN UNBEKANNTES LAND

Bis vor kurzem war die Ukraine, immerhin der zweitgrößte Staat Europas, ein weithin unbekanntes Land. Die alarmierenden Nachrichten vom Maidan, der Annexion der Krim, dem unerklärten Krieg Russlands in der östlichen Ukraine haben das geändert: Die Ukraine ist seither irreversibel auf der Mental Map der EuropäerInnen eingezeichnet. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus nicht nur für den akademischen Diskurs, sondern auch für die Politik?


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Lecture

23.03.2015

SOFIAN MERABET: QUEER ETHNOGRAPHY AND THE “HOTEL BEIRUT” IN BEIRUT [E]

Based on ethnographic and theoretical material, this lecture highlights bodily performances that challenge normative behavior in contemporary Lebanon. It focuses on the interaction of queer bodies in and around the Hotel Beirut, a former five-star hotel in the Lebanese capital.


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Lecture

16.04.2015

5th CARL E. SCHORSKE LECTURE: MICHAEL STEINBERG: MODERNISM AND THE POLITICS OF LATE STYLE [E]

As an homage to Carl Schorske on his 100th birthday, Michael Steinberg will reconsider the question of Spätstil, or late style. As developed by Theodor Adorno and later by Edward Said, the concept of “latestyle” refers both to artists’ and thinkers’ late works and to “lateness” as a cultural or political phase, e.g., at the fin de siècle.


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Lecture

20.04.2015

FLORIAN HUBER: WELTMARKTFÜHRER. DIE BLASCHKA-MODELLE IM KONTEXT EINER GESCHICHTE DER LEBENSWISSENSCHAFTEN

„No matter what time of year you visit, a garden of flowers is blooming in Cambridge, Massachusetts.“ Mit diesem Slogan bewirbt das Harvard Museum of Natural History seine „Ware Collection of Glass Models of Plants“, die jährlich etwa 180.000 BesucherInnen anzieht.


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Lecture

27.04.2015

ERIK BORN: ENTKABELUNG. ZUR MEDIENGESCHICHTE DER DRAHTLOSIGKEIT

Drahtlose Technologien versprechen einen freien Verkehr von großen Datenmengen und Ideen, bei völliger Ortsunabhängigkeit. Mit dem Verschwinden des Kabels entstehen aber neue Fragen um die Verteilung der Ressourcen zwischen Industrie, Militär und Zivilbevölkerung.


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News

TIME OUT .03

Studierende des Bachelorstudiums Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Kunstuniversität Linz präsentieren ihre Arbeiten im Ars Electronica Center.

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Kunstuniversität Linz: Tag der offenen Tür: 24.4.15

Am 24. April 2015 zwischen 9.00 und 17.00 Uhr lädt die Kunstuniversität Linz zu einem Tag der offenen Tür. Standorte der Kunstuniversität Linz sind Hauptplatz, Kollegiumgasse und Urfahr. Besucht werden können die offenen Ateliers und Werkstätten, Ausstellungen, Vorträge und die Studienberatung.

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Fashion - Design & Technology

Die Kunstuniversität Linz bietet ab dem Wintersemester 2015/16 ein neues Studium an: Fashion - Design & Technology. Eine Anmeldung ist ab 4. Mai 2015 online möglich.

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Nachfolge Helmut Lethen - Ausschreibung

Die Kunstuniversität Linz schreibt die Stelle der/des Direktorin/Direktors des IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften aus.

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Zeitalter der Gewalt. Zur Geopolitik und Psychopolitik des Ersten Weltkriegs

Soeben ist im Campus Verlag der Band "Zeitalter der Gewalt. Zur Geopolitik und Psychopolitik des Ersten Weltkriegs" von Michael Geyer, Helmut Lethen und Lutz Musner erschienen.

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Mila Ganeva, Helen Hessel, Ich schreibe aus Paris

Mila Ganeva publizierte vor kurzem im Nimbus Verlag "Helen Hessel: Ich schreibe aus Paris. Über die Mode, das Leben und die Liebe.

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Ana Mijić erhält den "doc.award" der Universität Wien und der Stadt Wien

Ana Mijićs Dissertation wurde mit dem "doc.award" der Universität Wien und der Stadt Wien ausgezeichnet. Sie war im Studienjahr 2011/12 IFK_Junior Fellow. Wir gratulieren!

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Fellows

Fellows und ihre Forschungsprojekte im Sommersemester 2015

Jernej Habjan analysiert Scherzverwandtschaften zwischen Onkeln und Neffen bei Althusser, Miller und Bernhard, Josef Früchtl legt seinen Forschungsschwerpunkt auf Prämissen, nach denen sich Vernunft und Gefühle, Demokratie und Emotionen ausschließen. Sofian Merabet rekonstruiert die Mikrogeschichte des libanesischen “Hotel Beirut” von den 1950er-Jahren bis 2008, Stefaniya Ptashnyk beschäftigt sich mit Mehrsprachigkeit und den verschiedenen Kommunikationsräumen Lembergs in der Zeit von 1848 bis 1918. Katalin Teller ist den historischen Erzählformen in den Zirkuspantomimen von den 1880er-Jahren bis in die Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts auf der Spur, Hans-Jörg Rheinberger dem bibliophilen Verhältnis zwischen einem Philosophen und einem Kupferstecher. Peter Geimer geht der Frage nach, wie Geschichte bildhaft rekonstruiert, „wiederhergestellt“ wird und was dabei misslingen kann. Urs Stäheli charakterisiert die Praktiken der Entnetzung in Kunst und Ökonomie. Karl Schlögel betätigt sich als Archäologe des sowjetischen Kommunismus. Carla Küffner analysiert die Verhandlungspraxis von Abschiebungen. Daniel Küffner entdeckt den bislang unbekannten biografischen Teil des Philosophen Paul Feyerabend, Erik Born zeichnet den Weg der drahtlosen Kommunikation nach, Florian Huber den der naturkundlichen Modelle in der Glaskunst. Magdalena Bachmann arbeitet an den Texten zur zweiten Lebensphase des Biochemikers Erwin Chargaff, Martin Gronau untersucht  konzeptionelle Verschränkungen zoologischer und politologischer Ordnungsfigurationen in der griechischen Antike. Thorben Päthe analysiert das Kulturmodell des „Geistes“ als Chiffre eines spezifischen Kulturmodells, wie das des „deutschen Geistes“. Anna Estermann befasst sich in ihrem Forschungsprojekt mit der Krise des literarischen Realismus in den 1960-er Jahren, Anna Lindemann mit Sigmund Freuds Kokainforschungen.

 

Zu den Fellows und ihren Forschungsprojekten


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Publications

Das IFK stellt vor: Edition Parabasen

Kulturwissenschaftliche Literatur zur Musikstadt Wien als Konstruktion, Kulturen und Kriege, Medienkultur, Repräsentationen des Holocaust, kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahmen und anderen Themen.

IFK_art

Unterwald (2010), Monografie mit Texten von Thomas Ballhausen und Helmut Steinecker, Fotohof edition, 24 x 30 cm, 124 Seiten

full contact

IFK_art ist eine Kunst fördernde Initiative des IFK, die die künstlerischen Arbeiten einer ausgewählten Abteilung der Kunstuniversität Linz präsentiert. In den vorangegangenen Studienjahren stellten wir Werke der Abteilung für Grafik-Design und Fotografie (Professor Johannes Wegerbauer), der Abteilung für Malerei und Grafik (Professorin Ursula Hübner) und der Abteilung textil•kunst•design (Professor Gilbert Bretterbauer) in den Räumlichkeiten des IFK aus. Im Studienjahr 2014/15 freuen wir uns, Arbeiten der Abteilung für Experimentelle Gestaltung im Institut für bildende Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Professorin Andrea van der Straeten zugänglich zu machen. Das Motto lautet: „full contact“.
Mit „full contact“ bezeichnet man Vollkontaktkampfsportarten, das heißt solche mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt. Ein gleich betiteltes Video basiert auf Bildmaterial, für das der Künstler genau dort recherchiert hat, wo es zu ganz und gar keinen realen Körperkontakten kommt: im Internet. Gerade die Grenzen zwischen dem individuellen physischen und dem abstrakteren gesellschaftlichen Körper sind es, die in den künstlerischen Arbeiten in dieser Ausstellung hinterfragt werden: direkter Aufprall und daraus folgende Zerstörung wie auch die fein ziselierten Risse gesellschaftlicher Ein- und Ausgrenzungen und emotionaler Zurichtung. Die Haut als Membran zwischen innen und außen wird zur sensitiven Fläche, auf die sich Erfahrungen einritzen oder auftragen lassen, und ausgerechnet Blut, die für die Erhaltung des Lebens (als Blutkonserve) wie auch für seine Verwaltung (in Datenbanken) essenziellste Körperflüssigkeit, wird zur heiklen Ware in einem  Austauschprozess über alle Grenzen und Vorschriften hinweg. Die im IFK präsentierten künstlerischen Arbeiten waren Teil einer Auseinandersetzung mit Grenzen und Vorgängen der Entgrenzung im Rahmen eines Kunstfestivals der Experimentellen an der Kunstuniversität Linz im Mai 2014: „Der Käfig ist auf, und der Zoo zu“.  Eine Publikation ist in Arbeit.

 

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014

Dauer: 2.10.2014 - 30. Juni 2015

 

Künstlerische Arbeiten von:

Markus Burgstaller, Romina Dodic Szepe, Rebekka Hochreiter,

Eginhartz Kanter, Elke Kieweg, Thomas Kluckner, Meng-Shu Lee, 

Lisl Matzer, Alice Möschl, Matthias Ortner, Helmut Steinecker, Evelyn Zeller

 



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