Das ifk Forschungsprojekt unter der Leitung von Roland Innerhofer widmet sich aus literatur- und wissensgeschichtlicher Perspektive und unter Einsatz von Verfahren der Digital Humanities und der Computerlinguistik (CL) dem Feuilleton Wiener Tageszeitungen der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum der Untersuchung steht das biopolitische Wissen, insbesondere Diskurse um Eugenik, Hygiene und Körperkultur, die prägend für die mediale Kultur der Moderne sind.
Anhand der Untersuchung entsprechender Auftritte im Spektrum von Film, Tanz, Theater, Serie und Bildender Kunst widmet sich Stefanie Diekmann in ihrem Essay – erschienen in der ifk Reihe Lectures & Translations – den Prämissen und Aporien die die Versuche kennzeichnen, die Bedeutung von Nebenfiguren zu würdigen. turia.at
Mariya Donska, derzeit ifk Research Fellow, hält am 29. Juni um 15:00 einen Gastvortrag am Institut der Slawistik der Universität Wien. Der Vortrag präsentiert erste Überlegungen und Ergebnisse des drittmittelfinanzierten Projekts »Voices of Resilience. Exploring Agency in Contemporary Slavic Poetry«. Welche genrespezifischen Potenziale bietet Poesie als Medium zur Stärkung (postkolonialer) Agency? Wie wird Handlungsfähigkeit in der Poesie dargestellt, und inwiefern kann sie durch Poesie selbst wirksam werden? Der Vortrag skizziert erste Antworten im Rahmen eines laufenden slawistischen Forschungsprojekts. slawistik.univie.ac.at
ifk Fellow Magdalena Schrefel wird bei den diesjährigen 50. Tagen der Deutschsprachigen Literatur um den Ingeborg-Bachmann Preis lesen. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und halten die Daumen! Alle weiteren Infos unter: bachmannpreis.orf.at
Als Vorbereitung auf ihre Ausstellung im mumok entwickelt die georgische Künstlerin Tolia Astakhishvili ein Programm, das sich als tägliche Abfolge von Workshops, Vorträgen, Lesungen, Filmvorführungen und partizipativen Formate entfaltet. Am 5. Juni 2026 um 19 Uhr hält Julia Boog-Kaminski im Rahmen bein »Tolia Curriculum« einen Vortrag der das Kind als Figur kultureller Fantasie betrachtet – als einen Ort, an dem Begehren, Angst und Projektion zusammenfallen. mumok.at