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Tagung
22.-24. April 2010
IFK

Konzeption: Ludwig Jäger (Germanistisches Institut, RWTH Aachen), Daniel Jacob (Romanisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Schauplätze der Evidenz
Auf die Wirklichkeit zeigen


Die Evidenz von Natur und Gesellschaft wird mit dem Argument angezweifelt, dass es sich dabei lediglich um Effekte innerhalb bestimmter Zeichenordnungen handle. Insgesamt scheint es, dass die Kategorie der Realität, die "Dadraußenheit" (Bruno Latour), in Verruf geraten ist. Unsere Erkenntnisgewissheit ist - wie Richard Rorty formulierte - "eine Funktion des Miteinanders von Personen" und nicht eine "ihrer Interaktion mit einer nichtmenschlichen Realität". Dieser Ausgangspunkt soll in dieser Tagung überprüft werden. Denn geht nicht durch den konstruktivistischen Turn die Möglichkeit verloren, die unterschiedlichen Formen des fiktionalen, des historiografischen und des alltäglichen Diskurses zu unterscheiden und zu definieren? Es geht also um die Grundsatzfrage, welche rätselhaften Eigenschaften des Zeichens es sind, die es erlauben, mit ihnen die Welt "zu berühren".

KONZEPTION: Ludwig Jäger (Germanistisches Institut, RWTH Aachen), Daniel Jacob (Romanisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
TEILNEHMERINNEN: Ute Daniel (Historisches Seminar, TU Braunschweig), Eva Horn (Institut für Germanistik, Universität Wien), Andreas Kablitz (Petrarca Institut, Universität zu Köln), Achim Landwehr (Philosophische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Helmut Lethen (IFK, Wien), Christina Lutter (Institut für österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien), Wulf Oesterreicher (Institut für Romanische Philologie, Ludwig-Maximilians-Universität München), Helmut Pape (Lehrstuhl für Philosophie II, Universität Bamberg), David W. Sabean (Department of History, University of California, Los Angeles/IFK_Gast des Direktors), Siegfried J. Schmidt (Institut für Kommunikationswissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Rudolf Stichweh (Soziologisches Seminar, Universität Luzern), Jürgen Trabant (Institut für Romanische Philologie, Freie Universität Berlin)

Mit freundlicher Unterstützung der
Fritz Thyssen Stiftung

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