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Christine Göttler: Die Grotte des Silen: Malerei, Wissenschaften und Mythologie im Antwerpen des frühen 17. Jahrhunderts
Rubens' Gemälde eines schlafenden Silen (Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien) zeigt auch ein Stillleben mit Goldschmiedearbeiten und Gläsern unterschiedlichster Art, wie sie für zeitgenössische Antwerpener Sammlungen dokumentiert sind. Ausgehend von Rubens' Gemälde sollen die vielfältigen Verbindungen zwischen Künsten und Wissenschaften, antiker und "neuer" Welt im Antwerpen des frühen 17. Jahrhunderts aufgezeigt werden. Behandelt werden dabei sowohl die alchemistischen Versuche des an der Herstellung von Glas interessierten portugiesischen Kaufmanns, Gelehrten und Sammlers Manuel Ximenes (1564-1632) wie auch die Experimente mit alten und neueren malerischen Verfahren, wie sie von Rubens und anderen Antwerpener Künstlern unternommen worden sind. Weiter wird es darum gehen, die Anfänge einer katholischen Wissenskultur neu zu beleuchten, in der ästhetisches und religiöses Urteil eine vorrangige Stelle einnehmen und die dem "liefhebber der const" einen zentralen Platz einräumt.
IFK: Pressemitteilung
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