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Parabase.
f. [gr. = das Vorrücken, auch: Abschweifung], eines der Bauelemente der altatt. Komödie … Chor und Chorführer wenden sich unmittelbar ans Publikum, um zu aktuellen polit., sozialen oder auch kulturellen Ereignissen und Problemen Stellung zu beziehen oder die Absichten des Dichters zu interpretieren (die Komödienhandlung geht währenddessen als >verdeckte Handlung< weiter).
Metzler Literatur Lexikon |
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Rupert Gaderer
Poetik der Technik
Elektrizität und Optik bei E.T.A. Hoffmann
Freiburg im Breisgau: Rombach 2009. 248 Seiten, broschiert, 27 s/w Abb., 5 Farbabb.
EUR 39,10
ISBN 978-3-7930-9574-3
Gespenster gehen um in Europa. Sie verschwinden so abrupt wie sie auftauchen. Auch der Medientechniker E.T.A. Hoffmann (1776-1822) lässt sie in einer Berliner Winternacht erscheinen, und zwar mittels elektronischen, optischen und mechanischen Apparaturen. Bei dieser Inszenierung von technischem Wissen, die sich gleichsam als ein oszillierendes Ereignis zwischen "Geistererscheinung" und "physikalischem Experiment" zeigt, nimmt die Studie ihren Anfang. Sie führt weiter zu E.T.A. Hoffmanns Rezeption elektrotechnischer und optischer Diskurse, ihrer Poetisierung und der Produktion von technischen Wissenshorizonten in seinen Romanen, Märchen und Erzählzyklen.
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Dirk Rupnow
Aporien des Gedenkens
Reflexionen über >Holocaust< und Erinnerung
Freiburg im Breisgau: Rombach 2006. 202 Seiten, broschiert
EUR 28,80
ISBN 3-7930-9466-9
Der vorliegende Band versucht, Schlaglichter auf die besonderen Probleme und Herausforderungen der Darstellung,
Erforschung und Aufarbeitung des von Deutschen und Österreichern initiierten und mit ihren Komplizen
durchgeführten Massenmords an den europäischen Judenheiten zu werfen. Vor allem die Komplizenschaft
der Institutionen, Methoden und Diskurse, die wir für die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen
gebrauchen, mit den NS-Verbrechen selbst wir immer noch häufig übersehen. Die Reflexionen über
Repräsentationen des >Holocaust< in Museen, in der Literatur, im Film, in der Bildenden Kunst und
nicht zuletzt in der Geschichtsschreibung stellen zugleich Selbstreflexionen der eigenen Tätigkeit als
Historiker dar.
Dirk Rupnow lebt und arbeitet als Historiker und Kulturwissenschafter in Wien. Im Jahr 2000/2001 war er
IFK_Junior Fellow.
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Lutz Musner/Gotthart Wunberg (Hg.)
Kulturwissenschaften. Forschung – Praxis – Positionen
Freiburg im Breisgau: Rombach 2003. 387 Seiten, broschiert
EUR 29,- / sFr 51,-
ISBN 3-7930-9373-5
Weder Lehrbuch noch Anthologie, bilanziert dieser Band wichtige Ergebnisse kulturwissenschaftlicher Forschungen
der letzten Jahre und bietet eine Grundlage für neue weiterführende, methodische und begriffliche
Zugänge. Damit setzt das IFK eine Programmatik der letzten Jahre fort, die darin besteht, bewußt und gezielt
verschiedene regionale bzw. "nationale" Varianten und Variationen von Kulturstudien miteinander ins Gespräch zu
bringen. Das Buch verfolgt zwei Ziele: erstens die Beförderung der im Projekt "Kulturwissenschaften" genuin
angelegten komparatistischen Dimension, die Homologien wie Heterologien unterschiedlicher theoretischer und methodischer
Positionen sichtbar und verhandelbar macht. Zweitens soll das Erfordernis internationaler Zusammenarbeit unterstrichen
werden, denn Kulturwissenschaften, die mehr sein wollen als ein neues "Label" für die tradierten
Geisteswissenschaften, bedürfen des Kulturenvergleichs sowohl auf materialer wie auch auf (meta)theoretischer
Ebene.
Mit Beiträgen von Christian Gerbel, Aleida Assmann, Lawrence Grossberg, Rolf
Lindner, Wolfgang Maderthaner, Elisabeth Bronfen, Hartmut Böhme, Sigrid Weigel,
Konrad Köstlin, Heidemarie Uhl, Heidrun Zettelbauer, Thomas Macho,
Moritz Baßler, Daniela Hammer-Tugendhat und Horst Wenzel.
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Inka Mülder-Bach (Hg.)
Modernität und Trauma
Beiträge zum Zeitenbruch des Ersten Weltkrieges
Wien: WUV 2000. 230 Seiten, broschiert,
Euro 25,50 / sFr 44,-
ISBN 3-85114-511-9
Die Beiträge des Bandes konzentrieren sich auf das Trauma als Konzept der Erfahrung und Imagination von
Modernität zwischen 1910 und 1930. Die Autoren versuchen die Rekonstruktion der Geschichte des Traumas mit einer
Interpretation oder Diagnose der Moderne zu verknüpfen. Neben medizin- und militärhistorischen Studien finden
sich Aufsätze zur Wahrnehmungs- und Medientheorie sowie zur Literatur- Film- und Kunstgeschichte.
Mit Beiträgen von Eva Horn, Anton Kaes, Albrecht Koschorke, Paul Lerner, Helmut Lethen, Thomas Macho,
Wolfgang Pircher, Wolfgang Schäffner, Karl Stockreiter, Ralph Ubl, Bernd Ulrich.
Inka Mülder-Bach ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität München.
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