Wir begrüßen die neuen Fellows des Sommersemesters 2026 und feiern die Vernissage der Ausstellung von Olga Shcheblykina »Things I Tried to Keep«.
Things I Tried to Keep is a spatially expansive assemblage of existing and newly produced works and personal belongings that come together in a dense, multilayered mise en scène. The exhibition is not conceived as a classical presentation of works, but as a temporary archive, storage, or depot that highlights an in-between state hovering between structure and disorientation.
Der Vortrag beleuchtet Verzichtssemantiken und -erzählungen in der 250-jährigen Kultur- und Ideengeschichte der USA und rekonstruiert eine Chronologie von Verzichtsszenarien im kulturellen Imaginären.
This talk explores the potential of critical heritage studies to question ownership and the relationship between identity and material culture in the premodern Mediterranean as well as alternative ways of conceiving of heritage linked to place and geography.
Das ifk Forschungsprojekt unter der Leitung von Roland Innerhofer widmet sich aus literatur- und wissensgeschichtlicher Perspektive und unter Einsatz von Verfahren der Digital Humanities und der Computerlinguistik (CL) dem Feuilleton Wiener Tageszeitungen der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum der Untersuchung steht das biopolitische Wissen, insbesondere Diskurse um Eugenik, Hygiene und Körperkultur, die prägend für die mediale Kultur der Moderne sind.
Ein leuchtendes Neonpink auf grauer Fläche. Punkte, die sich durch die Linien des Bauzauns vor dem ziehen. Graffitireste, die durch geplottete Formen wie Adern hervorblitzen. Anne Bracht, freischaffende Künstlerin und Kunstvermittlerin aus Hamburg, bringt mit ihrer TAPE_ART neue Strukturen und Atmosphären an Orte, von denen niemand gedacht hätte, dass sie Kunstorte sein könnten. ifk.ac.at/Ausstellungen
Die neue Staffel des ifk Podcasts »Kultur denken« befasst sich mit weiblicher Wut. Sie wurde von Hanna Ronzheimer produziert und ist anlässlich der ifk Tagung »All the Rage. The Challenges of Female Anger« entstanden. Die Tagung griff damit ein sehr präsentes Thema auf und auch der Podcast beleuchtet aus kulturwissenschaftlicher Perspektive mit zahlreichen Beispielen aus Politik, Theorie, Kunst und Literatur, die Verbreitung weiblicher Wut. kultur-denken.podigee.io/
Die Krisen der Gegenwart sind auch Vermittlungs- und Übersetzungskrisen. Übersetzungsprozesse zwischen Wissenschaft, Politik, Medien und Öffentlichkeit werden notwendiger denn je – gerade angesichts von Abwehrreaktionen und Konflikten, wie sie in Zeiten von Pandemie, Kriegen, Migration und Klimawandel, im Alltag wie in gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen immer wieder aufbrechen. Doris Bachmann-Medick – ehemalige ifk Fellow – stellt in ihrem aktuellen Buch »Übersetzung« weit über Sprach- und Textübersetzung hinaus als Analysekategorie sowie als wichtige Handlungsform zur Diskussion. campus.de/buecher
Following the successful launch of ICGP—an mdw institution for interdisciplinary research and teaching in gender studies at the interface of performance and theater studies, film and media studies, and musicology—this summer the second opening from 10–12 December focuses on dragging, racialization, and today’s political challenges in diverse geographical, historical, and performative contexts. The program includes Evelyn Annuß’s Inaugural Lecture on Dirty Dragging; an International Symposium, as well as a presentation of the first ICGP publications. www.mdw.ac.at/icgp