IFK_Fellows Abroad 2020

 

Das IFK bietet seine Vorträge als IFK_LIVE (ZOOM-Meetings) jeweils um 18h15 auch wieder im WINTERSEMESTER 2020/21 an. Alle Vorträge finden aufgrund der SICHERHEITS- UND HYGIENEMAßNAHMEN INTERN statt. Sie werden – das Einverständnis der Vortragenden vorausgesetzt – als IFK_live Vorträge via Zoom abgehalten. Für die Teilnahme an den TAGUNGEN UND DEN VERANSTALTUNGEN AUßER HAUS informieren Sie sich bitte auf unserer Website >> www.ifk.ac.at im Kalender.

>> Vorträge zum NACHHÖREN/Link zu den IFK_Medien

>> "IFKnow 2/20" zum DOWNLOAD

 >> you can see small previews-movies on each of our fellow-pages

 

IFK_FELLOWS_2020/21 TRAILER

Kalender

09
November
2020
Andreas Gehrlach
  • Lecture

IFK_LIVE: „Knie nieder, beweg die Lippen zum Gebet, und du wirst glauben!“ Die Kulturgeschichte des Kniefalls

18:15

Das Knien ist eine der wichtigsten Gesten zur Hierarchieherstellung – aber ist sie nur das? Im Knien geschieht immer auch ein Lernprozess, in dem Hierarchien überhaupt erst sichtbar gemacht, aber gleichzeitig auch verinnerlicht werden. Die Kulturgeschichte des Kniens ist so alt wie unerforscht, und sie nimmt ausgesprochen unerwartete Wendungen.

 

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12
November
2020
Rosemarie Brucher
  • Lecture Series

Von Übermarionetten und somnambulen Schauspieler*innen

18:15

Welches künstlerische Potenzial bergen Zustände des Halbbewusstseins? Was haben Somnambule mit Marionetten gemein? Und welche Vorzüge halten diese gegenüber herkömmlichen SchauspielerInnen bereit? Rosemarie Brucher geht diesen Fragen auf den Grund. 

 

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe MUKmeetsIFK

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16
November
2020
Tim Rütten
  • Lecture

IFK_LIVE: Schelten schelten Schelten. Querelle des Servantes

18:15

„Querelle des femmes!“ Ein Schlagwort mit bedeutungsvollem Klang. Der Streit um die Frauen. Ein Streit der Geschlechter. Ein gelehrter, europäischer Debattenkomplex, der sich jahrhundertelang um das Wesen des Geschlechterstreits drehte. Was zum Teufel wollen da die Mägde?

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Blog

Neuerscheinung: 'Erdöl. Ein Atlas der Petromoderne' im Verlag Matthes & Seitz

Das Buch ist vieles in einem: historisches und geografisches Sachbuch, kulturtheoretischer Essay, und fast sogar ein Bilderbuch. In dreiundvierzig, von ebenso vielen Bild-Fundstücken inspirierten Kapiteln (s.u.), entwickeln wir ein technisches, geografisches, politisches und spekulatives Panorama der sich neigenden Erdölmoderne.

Zum Weiterempfehlen, hier die wichtigsten Infos: Benjamin Steininger, Alexander Klose: Erdöl. Ein Atlas der Petromoderne. Berlin: Matthes&Seitz 2020, 323 Seiten, 43 Abbildungen, davon 21 in Farbe, Hardcover, 26 EUR, ISBN: 978-3-95757-942-3

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Neuerscheinung: „Umkämpftes Recht zu bleiben. Zugehörigkeit, Mobilität und Kontrolle im EUropäischen Abschieberegime“

Soeben ist die neueste Publikation von Sarah Nimführ „Umkämpftes Recht zu bleiben. Zugehörigkeit, Mobilität und Kontrolle im EUropäischen Abschieberegime“ im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen. Nimführ war ÖAW/IFK_Fellow im Studienjahr 2016/17. Wir gratulieren!

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Neuerscheinung: »Affirmation und Negation als Figuren der Kritik«

Marius Hanft, Judith Sieber, Lotte Warnsholdt (Hg.), Weiterschreiben. Anschlüsse an Rebecca Ardners »Affirmation und Negation als Figuren der Kritik«

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Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm 2020 geht an IFK_Research Fellow Bettina Egger

Die Universität Hamburg und die Roland Faelske-Stiftung loben im Jahr 2020 zum sechsten Mal den 'Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm' aus. Ausgezeichnet werden Studierende und Promovenden für herausragende Arbeiten aus dem Themenbereich 'Comic' oder 'Animationsfilm'. Bettina Egger, IFK_Research Fellow im WS 2020/212 wurde für Ihre Dissertation ausgezeichnet.

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Chinesische Science-Fiction und Corona

Seit Liu Cixin 1995 den „Hugo Award“ für seine Trilogie San Ti („Die drei Sonnen. Trisolaris-Trilogie“) und die Physikerin und Wirtschaftswissenschaftlerin Hao Jingfang ihn 2016 für die beste Erzählung Beijing Zhedie („Peking falten“) gewonnen haben, ist in China ein regelrechter SF-Boom ausgebrochen, der sich in einer Flut literarischer Werke, aber auch Verfilmungen niederschlägt. Auch die chinesische Regierung hat das Potenzial dieses Genres erkannt; sie sieht darin eine Facette des „chinesischen Traums“ – der Leitidee von Xi Jinping –, also des Wunsches nach Erneuerung der chinesischen Nation durch technischen Fortschritt. Sie nutzt Science-Fiction, um dem Leser den Stand von Wissenschaft und Forschung nahezubringen. Darüber hinaus scheint Science-Fiction in der Literatur (und bis zu einem geringeren Grad im Film) eines der wenigen chinesischen Kulturprodukte zu sein, das auch im Ausland bestehen kann, und wird daher von der Regierung in ihre Soft-Power-Strategie inkorporiert.

Angesichts der Corona-Pandemie hat die Übersetzerin Gu Bei eine Reihe von chinesischen SF-Autoren interviewt und nach ihrer Sicht auf die Pandemie befragt.

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